Unter der Rubrik Veranstaltungen erfahren Sie, welche
Termine in Schleswig- Holstein und Umgebung stattfinden.

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Katt kam, sah und siegte
Grasbahn: Perfekter Saisonauftakt des „Catman“
Neuwittenbek/Brokstedt. Besser kann ein Saisonstart wohl nicht glücken. Beim Grasbahnrennen in Schwarme präsentierte Stephan Katt eine überzeugende Vorstellung und stand am Ende hoch verdient ganz oben auf dem Siegerpodest. „Ich bin sehr zufrieden – heute hat alles gepasst!“ Für den Bahnsportprofi aus Neuwittenbek war das Rennen auf der anspruchsvollen Grasbahn mehr als nur eine erste Standortbestimmung vor der neuen Rennsportserie. „Die Bahn war zwar gut zu befahren, verlangte mir allerdings trotzdem einiges ab.“ Vor allen die taktische Ausrichtung beim „Catman“ überzeugte die Experten. Nach guten Starts wusste der Schleswig-Holsteiner, der in der Speedway-Bundesliga für den MSC Brokstedt e.V. im ADAC startet, stets die Gegner zu kontrollieren. Nach insgesamt sieben Läufen zeigte sich Katt mit der eigenen Leistung überaus zufrieden. „Wir haben die perfekte Abstimmung gefunden. Scheinbar hat das ganze Team in der Winterpause gut gearbeitet. Ich fühle mich fit für die anstehenden Rennen und denke in der Saisonvorbereitung alles richtig gemacht zu haben.“ In der Tat strahlt Katt derzeit eine Kombination aus Selbstbewusstsein und Zielstrebigkeit aus, die ihn nicht zuletzt vor der anstehenden Langbahn-Weltmeisterschaft zu einem der ganz großen Favoriten auf den Titel macht. „Ich habe einige Ziele. Neben den Rennen auf der Lang- und Grasbahn möchte ich in diesem Jahr auch im Speedway wieder angreifen. Ich habe in neues Material investiert und werde alles daran setzen den maximalen Erfolg einzufahren.“ Die Verantwortlichen des MSC Brokstedt dürfte die „Kampfansage“ Katts freuen – zählt der 32jährige doch auch in diesem Jahr wieder zum „Stamm-Ensemble“ der „Wikinger“.
Bahnsportprofi Stephan Katt hat gut Lachen: Beim Grasbahn-Rennen in Schwarme zeigte der Neuwittenbeker seiner ganze Klasse und lies die Konkurrenz hinter sich.
Leckerbissen für Motorsportfans
Speedway-Bundesliga: MSC Brokstedt empfängt am 1. Mai Stralsund
Brokstedt. Traditionell beginnt am 1.Mai auf dem Holsteinring in Brokstedt die neue Speedway-Saison. Mit dem MC „Nordstern“ Stralsund empfangen die Schleswig-Holsteiner einen echten Wunschgegner. „Wir freuen uns auf ein echtes Nordderby“, so MSC-Pressesprecher Michael Schubert, der auf eine große Fanschar aus dem benachbarten Mecklenburg-Vorpommern hofft. „Es wäre wirklich schön wenn der Speedway-Sport in unseren Breiten endlich wieder den Stellenwert bekommt, der ihm gebührt.“ Am MSC Brokstedt soll es indes nicht liegen. „Wir werden den Zuschauern am 1.Mai spannenden Sport und perfekte Unterhaltung bieten.“ So dürfen sich die Fans auf ein Duell auf Augenhöhe freuen. In Brokstedt setzen die Verantwortlichen bei der Teamzusammenstellung auch in diesem Jahr auf lokale Größen. „Wir wollen uns als Einheit präsentieren mit der sich unsere Fans identifizieren können.“ So stehen mit Mannschaftskapitän Matthias Kröger, dem Langbahn.-Team-Weltmeister Stephan Katt und dem Nachwuchstalent Danny Maaßen gleich drei Speedway-Stars aus dem nördlichsten Bundesland der Republik im MSC-Team. Mit Kevin Wölbert und Tobias Kroner setzen die Brokstedter auf zwei weitere Kräfte, die bereits in der Vergangenheit die Farben der „Wikinger“ getragen haben. Mit dem Dänen Mads Kornelliussen wird die MSC-Equipe komplettiert, die in dieser Formation durchaus das Zeug besitzt, eine gewichtige Rolle innerhalb der Liga zu spielen. „Wir wollen den Zuschauern ehrlichen Sport bieten. Dabei setzen wir voll auf den Teamgeist!“
Neuerungen gibt es im Gesamtkonzept des MSC derweil einige. Nach vielen Jahren hat Stadionsprecher Klaus Witt sein Engagement im vergangenen Jahr beendet. An seiner Stelle werden MSC-Pressesprecher Michael Schubert, der in der Vergangenheit bereits als Sprecher zusammen mit Witt in Brokstedt aktiv war und als Stadionsprecher in Cloppenburg und Scheeßel für die richtige Stimmung sorgte, und Radiomoderator York Lange den Fans einheizen. Lange, der bei Radio Schleswig-Holstein (R.SH) regelmäßig „auf Sendung“ ist, hatte zusammen mit Schubert das Hallenfußball-Turnier „Riewesell-Cup“ in Uetersen – immerhin das beliebteste Turnier im Hamburger-Fußballverband - moderiert und ist ein ausgesprochener Bahnsportfan.
Neben den Läufen in der Speedway-Bundesliga werden den Fans in Brokstedt am 1.Mai einige Rennen verschiedener Nachwuchsklassen präsentiert. Der Start in Brokstedt erfolgt traditionell um 14 Uhr. Trainingsbeginn ist um 10 Uhr. Wie immer stehen den Besuchern am Holsteinring reichlich kostenlose Parkplätze zur Verfügung.
Am 1.Mai wird den Motorsportfans im Norden auf dem Holsteinring Brokstedt wieder rasanter Bahnsport geboten. Ab 14 Uhr empfängt der MSC Brokstedt in die Speedway-Bundesliga den MC „Norstern“ Stralsund.
Segen für den WM-Titel
Langbahn: Geistlicher Beistand für Stephan Katt
Brokstedt/Neuwittenbek/Wurmannsquick. „Ich war schon sehr überrascht und gerührt als mich dieser Anruf ereilte.“ Für Stephan Katt, seines Zeichens Langbahn-Team-Weltmeister und Akteur der Speedway-Bundesliga-Mannschaft des MSC Brokstedt e.V. im ADAC, steht ein bedeutungsvolles Wochenende an. „Als mein Sponsor Franz Niedermayer mir von den Plänen von Pfarrer Michael Bichler erzählte, wusste ich zunächst nicht was ich sagen soll.“ In der Tat ist es wohl nicht alltäglich, dass ein Geistlicher einem Motorradsportler für die anstehende Saison Gottes Segen geben möchte. Der 50jährige Bichler aus dem bayrischen Wurmannsquick im Landkreis Rottal-Inn ist jedoch ein bekennender Sportfan, der kürzlich mit einer ungewöhnlichen Handlung für Aufsehen sorgte. Angesichts der sportlichen Misserfolge des FC Bayern München zu Beginn der Rückrunde in der Fußball-Bundesliga machte sich der glühende Anhänger des deutschen Rekordmeisters auf nach München. Um seinem Lieblingsclub wieder in die sportliche Spur zu helfen, griff Bichler zu einer eher ungewöhnlichen Methode. Mit im Gepäck hatte Bichler zwei Liter Weihwasser um den Rasen in der „Allianz-Arena“ im Norden der bayrischen Landeshauptstadt zu segnen. Abergläubisch sei er nicht, so Bichler damals, doch schienen seine Gebete doch erhört worden. Nach dieser ungewöhnlichen Aktion lief es bei den Bayern prächtig, erzielte das Team doch bereits im ersten Spiel auf dem gesegneten Grün sieben Treffer gegen den FC Basel und startete danach einen überzeugenden Sturmlauf in der Liga. „Am kommenden Wochenende wird Pfarrer Bichler das Treffen meines Fan-Clubs in Wurmannsquick besuchen und kündigte an sowohl mich als auch mein Langbahn-Motorrad segnen zu wollen – für mich ist das eine wirklich aufregende Sache.“ Der „Catman“ sieht die geistliche Handlung des sportbegeisterten Theologen als absolute Ehre an, die in dieser Form im Deutschen Bahnsport einmalig erscheint. „Was den Bayern nützt, kann einem Schleswig-Holsteiner sicherlich nicht schaden. Für meine Pläne in der Langbahn-Einzel-Weltmeisterschaft kann ich jede Unterstützung brauchen,“ so der Neuwittenbeker vor der kirchlichen Zeremonie.

Stephan Katt aus Neuwittenbek bekommt am kommenden Wochenende in Bayern geistlichen Zuspruch von Pfarrer Michael Bichler aus Wurmannsquick.
Premiere auf dem Holsteinring
Speedway: Katt und Kröger „weihen“ Bahnbelag ein
Brokstedt/Bokel/Neuwittenbek. „Das geht richtig gut ab!“ Stephan Katt konnte seine Begeisterung nicht verbergen, nachdem er einige Runden auf dem neuen Belag des Holsteinrings in Brokstedt absolviert hatte. „Die Bahn ist richtig griffig und verdammt schnell“, so der Neuwittenbeker, der zusammen mit seinem Teamkollegen aus der Speedway-Bundesliga-Mannschaft des MSC Brokstedt e.V. im ADAC, Matthias Kröger, der neu gestalteten Bahn einen ersten Härtetest unterziehen durften. Zuvor hatten einige Vereinsmitglieder reichlich Hand angelegt und in mühevollen Arbeisteinsätzen an den Wochenenden zuvor das spezielle Gemisch aus Kalk, Sand und Schlacke aufgebracht und gleichmäßig verteilt. „Die Arbeit hat sich gelohnt.“ Der langjährige Vereinsvorsitzende Wolfgang Wrage hatte die Investition in das neue Geläuf seit geraumer Zeit vorangetrieben und agierte als Vorreiter in diesem umfangreichen Projekt. „Durch den neuen Bahnbelag werden wir den aktiven Speedway-Sportlern wesentlich besser Bedingungen und unseren Zuschauern noch attraktivere Rennveranstaltungen bieten.“ Stephan Katt ist sich indes sicher, dass es in Zukunft in Brokstedt schnellere Duelle und mehr spektakuläre Überholmanöver geben wird. Dies sei letztlich „das Salz in der Suppe“, so der „Catman“. „Die Bahn muss jetzt noch etwas verdichtet werden. Der Veteranen-Teile-Markt am 7. April kommt uns da sehr zu Gute.“ Durch die Besucher, die am Ostersonnabend den Weg nach Brokstedt finden werden und die dann die Bahn betreten können um die zahlreichen Stände auf dem Oval zu besuchen, wird die obere Schicht gut gefestigt. Bis zum ersten Bundesliga-Rennen am 1.Mai gegen die „Nordsterne“ aus Stralsund soll es dann perfekte Bedingungen geben. Routinier Matthias Kröger aus Bokel sieht die neue Beschaffenheit seiner Hausstrecke mit einem lachenden und einem weinenden Auge. „Klar ist die Bahn jetzt in einem perfekten Zustand – den Heimvorteil, den uns unser bisheriger Acker allerdings bot, können wir wohl ab sofort vergessen. Umso mehr sind jetzt also unsere tollen Fans gefragt, die uns dann ab sofort noch stärker anfeuern müssen!“ Katt, Kröger und Co hoffen am 1.Mai auf ein volles Haus auf dem Holsteinring um die echte Premiere des neuen Bahnbelags dann entsprechend feiern zu können.

Strahlende
Gesichter bei Matthias Kröger (l.) und Stephan Katt.
Der neue Bahnbelag auf dem Holsteinring in Brokstedt „geht richtig gut ab“!
Marek Erhardt übergibt Auszeichnung
Speedway: Schauspieler ehrt Danny Maaßen
Brokstedt. Schauspieler trifft Motorsportler – so lässt sich die jüngste Ehrung von Danny Maaßen treffend bezeichnen. Der Speedway-Bundesligafahrer des MSC Brokstedt bekam vom ADAC Schleswig-Holstein eine Auszeichnung für seine sportlichen Leistungen im Jahre 2011 und den Titel des Bahnsportmeisters im nördlichsten Bundesland verliehen. Da der 17jährige Nordhastedter die Ehrung bei der ADAC-Matinee, die kürzlich in Kiel stattfand, urlaubsbedingt nicht persönlich entgegen nehmen konnte, bat der Automobilclub die Verantwortlichen des MSC Brokstedt um einen würdigen Rahmen für eine spätere Verleihung des Preises an Maaßen. „Wir haben uns gedacht, wir bieten unserem Nachwuchstalent eine entsprechende Kulisse“, so MSC-Pressesprecher Michael Schubert. Während des Hallenfußballturniers „Riewesell-Cup“ in Uetersen, bei dem Schubert als Hallensprecher agierte, durfte Danny Maaßen nun seinen Pokal entgegennehmen. Mit dem Schauspieler Marek Erhardt übergab ein bekennender Motorsportfan den Preis an den Stahlschuhartisten aus Dithmarschen, der gleichzeitig die Gelegenheit nutzte die Werbetrommel für den Bahnsport zu rühren. „Es ist schon beeindruckend, was die Jungs auf dem Motorrad leisten“, so Erhardt, der für zahlreiche TV-Produktionen vor der Kamera stand und seit Jahren zu den Stammgästen beim Riewesell-Cup zählt. „Ich denke es wird Zeit einmal ein Speedway-Rennen zu besuchen!“ Die nächste Gelegenheit für den Hamburger Erhardt bietet sich dabei am 1.Mai auf dem Holsteinring in Brokstedt, wenn Danny Maaßen das erste Heimrennen der Saison zusammen mit seinem Team vom MSC bestreitet.

Schauspieler Marek Erhardt (r.) übergab die ADAC-Auszeichnung „Schleswig-Holstein-Meister“ an Speedway-Fahrer Danny Maaßen.
Auszeichnungen für MSC-Aktive
Speedway: ADAC ehrt Brokstedter Stahlschuhartisten
Broktedt/Bokel/Neuwittenbek/Nordhastedt. Für die Speedway-Sportler des MSC Brokstedt e.V. im ADAC gab es zu Beginn des Jahres 2012 gleich vierfach Grund zur Freude. Während der traditionellen Matinee des ADAC Schleswig-Holstein in der VIP-Lounge der Sparkassenarena in der Landeshauptstadt nutzte Torsten Johne, Sportleiter des ADAC im nördlichsten Bundesland der Republik, mit Wolfgang Wrage, Matthias Kröger, Stephan Katt und Danny Maaßen, gleich vier „Wikinger“ für ihre sportlichen Leistungen und ihre Verdienste um den Motorsport auszuzeichnen. „Wolfgang Wrage ist der Weltmeistermacher“, so Johne in seiner Laudatio anlässlich der Ehrung des Vorsitzenden des MSC Brokstedt. Seit nunmehr 28 Jahren leitet Wrage die Geschicke des Speedway-Bundesligisten und kann dabei auf eine bemerkenswerte sportliche Bilanz zurück blicken. Für seine ehrenamtliche Tätigkeit wurde Wrage mit der „Ewald-Kroth-Medaille“ in Gold des ADAC ausgezeichnet. Der Kellinghusener zeigte sich indes gewohnt bescheiden und kündigte an sich zwar in Zukunft von seinem Vorsitz im Verein zurück ziehen zu wollen, dem Verein allerdings auch weiterhin mit gewohntem Elan zur Verfügung zu stehen. „Wir haben in Brokstedt noch viel vor und ich denke nicht daran mich in den Ruhestand zu begeben.“ Zu den ersten Gratulanten Wrages zählten Matthias Kröger und Stephan Katt. Die beiden aktiven Bahnsportler waren selbst unter den geehrten Mitgliedern des ADAC. Als Schleswig-Holstein-Meister nahm der Bokeler Kröger ebenso wie Katt einen Ehrenpreis im Empfang. „Stephan Katt schloss die Saison 2011 als erfolgreichster Motorsportler aus Schleswig-Holstein ab“, so Johne, der vor rund 300 geladenen Gästen die Erfolge des Neuwittenbekers Revue passieren lies. „Als Deutscher Meister und Team-Weltmeister auf der Langbahn nimmt Katt eine ganz besondere Position ein.“ Johne betonte das Katt und Kröger sich trotz ihrer endrucksvollen Karriere stets ihr ursprüngliches Wesen erhalten haben. „Sie sind immer noch so menschlich wie zu Beginn ihrer sportlichen Laufbahn.“ Danny Maaßen, Nachwuchsfahrer des MSC Brokstedt, konnte hingegen urlaubsbedingt nicht an der ADAC-Ehrung teilnehmen. MSC-Pressesprecher Michael Schubert nahm stellvertretend für den Nordhastedter die Auszeichnung entgegen. „Wir werden Danny auf unserer Jahreshauptversammlung am 25. Februar entsprechend ehren“, so Schubert, der sich freute, dass gleich drei aktiven Speedway-Sportlern aus Brokstedt vom ADAC für ihre sportlichen Leistungen bedacht wurden. Immerhin lag der 17jährige in der internen Wertung punktgleich mit Routinier Matthas Kröger. „Wir hoffen natürlich, dass wir auch in dieser Saison wieder viele Erfolge unserer Fahrer feiern können.“
Ehre wem Ehre
gebührt. Auf der diesjährigen Matinee des ADAC Schleswig-Holstein wurden Stephan
Katt, Wolfgang Wrage und Matthias Kröger (v.l.)
vom MSC Brokstedt für ihre sportlichen Leistungen und ihr Engagement im
Motorsport ausgezeichnet.
Nachträgliche Auszeichnung
Speedway: MSC Brokstedt ehrte verdiente Mitglieder
Brokstedt. „Diesen Pokal hast Du Dir redlich verdient!“ In seiner kurzen Ansprache stellte der Sportleiter des MSC Brokstedt e.V. im ADAC, Karl-Heinz Spur, die sportlichen Leistungen von Jennifer Grosser in der zurückliegenden Saison noch einmal deutlich heraus. Die diesjährige Weihnachtsfeier des nördlichsten Vertreters in der Speedway-Bundesliga, bot den entsprechenden Rahmen verdiente Vereinsmitglieder auszuzeichnen. Den Pokal, den Jennifer Grosser aus den Händen Spurs erhielt, war der Lohn für den Auftritt beim Rennen der Junior B-Vertreter am 25. September auf dem Holsteinring. Aufgrund eines Fehlers in der Punkteaddition gepaart mit einer falschen Regelauslegung durch den damaligen Schiedsrichters, wurde Grosser bei diesem Rennen versehentlich nicht der dritte Platz in der Endabrechnung zu gesprochen. „Diesen Fehler wollten wir nachträglich korrigieren“, so Spur, der dem Nachwuchstalent vor rund 50 Gästen im Clubheim am Holsteinring einen Pokal überreichte. Neben dieser sportlichen Auszeichnung nutzten die Verantwortlichen des MSC den festlichen Rahmen um einige verdiente Vereinsmitglieder zu ehren. Mit der „Ewald-Kroth-Medaille“ in Bronze wurden Rolf Goldmann und Michael Schubert ausgezeichnet. „Dieser Ehrenpreis des ADAC wird für besondere Verdienste um den Motorsport vergeben“, erklärte Spur bei der Übergabe. Mit der silbernen Ausführung dieser traditionellen Auszeichnung wurden neben Hans Henning Eckhardt und Helmut Hahn auch Sabrina Harms, Gerhard Danielczik sowie Holger Jasper bedacht. Eine Jahresplakette des MSC Brokstedt erhielten zudem die Nachwuchsfahrer Jennifer und Patrizia Grosser sowie Finn und Tobias Goldmann.
Jennifer Grosser erhielt auf der Weihnachtsfeier des MSC Brokstedt nachträglich einen Pokal für ihren dritten Platz beim Junior B-Rennen am 25. September.
MSC-Pressesprecher Michael Schubert (r.) überreichte dem Vereinsvorsitzenden Wolfgang Wrage (m.) und Speedway-Fahrer Danny Maaßen einen Saisonrückblick.

Gemeinsam helfen
Versteigerung: „Catman“ und „Kiezkicker“ machen gemeinsame Sache
Brokstedt/Hamburg/Neuwittenbek. „Ich wollte einfach nur etwas Gutes tun und hatte nach meinem letzten Langbahn-Grand-Prix diese einfache Idee.“ Für Stephan Katt, Bahnsportprofi aus Neuwittenbek bei Kiel, steht soziales Engagement ganz hoch im Kurs. „Ich habe mir gedacht, dass es möglich sein sollte aus dem sportlichen Erfolg einen Nutzen zu ziehen, der einem guten Zweck dient.“ Schnell war ein entsprechender Plan geschmiedet. „Ich habe mir gedacht meine Rennweste, die ich bei den sieben Langbahn-WM-Läufen getragen habe zu versteigern.“ Ein entsprechender Nutznießer war schnell gefunden. „Mein Pressesprecher Michael Schubert stellte mir das Projekt Appen musiziert vor und ich war sofort überzeugt hier eine Institution zu unterstützen die genau meinen Vorstellungen entspricht.“ Seit vielen Jahren unterstützt dieses Projekt die Elternselbsthilfegruppe krebskranker Kinder im Universitätskrankenhaus Eppendorf (UKE) in Hamburg. Mit seiner Idee zur Hilfe blieb der amtierenden Deutsche Langbahnmeister und Mannschaftskapitän der Deutschen Langbahn-Equipe, die in diesem Jahr zum fünften Mal in Folge den Weltmeisterschaftstitel erringen konnte, nicht lange allein. „Während eines Gastspiels des FC St.Pauli in Lüneburg bei dem ich zusammen mit meinem Teamkollegen Danny Maaßen in der Halbzeitpause Einblicke in den Motorradsport geben durfte, knüpfte ich Kontakte zum Fußballclub vom Kiez. Die Jungs fanden meine Pläne gut uns sicherten mir ihre Unterstützung zu.“ Gesagt – getan. Kurzerhand stellet der Zweitligist ein Trikot mit sämtlichen Unterschriften der aktuellen Mannschaft zur Verfügung, welches zusammen mit der Rennweste des „Catman“ versteigert werden soll. Dabei handelt es sich um ein Original-Trikot von Ralph Gunesch, welches die „Nummer 11“ des FC St.Pauli während des ersten Zweitliga-Spiels des Kiez-Club in dieser Saison getragen hatte („match worn“). „Ralle ist ein echter Motorsportfan – das passt!“ Anlässlich einer Trainingseinheit des FC St.Pauli nutzte Katt, der in der kommenden Saison erneut für den MSC Brokstedt e.V. im ADAC in der Speedway-Bundesliga starten wird, die Gelegenheit zu einem „small-talk“ mit Gunesch. Beide Profisportler waren sich dabei einig das Sport verbindet – besonders, wenn er einer guten Sache dient! Die Auktion der WM-Weste und des Fußball-Trikots läuft derzeit auf der Internetseite von Stephan Katt unter www.stephankatt.de.
Langbahn-Team-Weltmeister Stephan Katt (l.) und FC St.Pauli-Profi Ralph Gunesch machen „gemeinsam Sache“ für den guten Zweck.
Brokstedter Stadionsprecher beim Fußball
Mickie Krause und RSH: Hallenspektakel wirft seine Schatten voraus
Brokstedt/Uetersen. Michael Schubert, Stadionsprecher beim Speedway-Bundesligisten MSC Brokstedt e.V. im ADAC, zählt derzeit zu den „angesagtesten Stimmen“ bei Sportveranstaltungen in Norddeutschland. Neben den Bundesligarennen auf dem Holsteinring in Brokstedt war der 43jährige in dieser Saison auch beim Langbahn-Team-WM-Finale in Scheeßel oder beim Flutlicht-Speedway-Spektakel in Cloppenburg als Stadionsprecher im Einsatz um die Fans mit seiner stimmungsvollen und emotionalen Art des Moderierens zu begeistern. Aber nicht nur im Motorsport ist Schubert zu Hause. Jüngst agierte er als Stadionsprecher bei einem Freundschaftsspiel des FC St.Pauli, welches der Fußball-Zweitligist in Lüneburg absolvierte. Als nächsten großen Auftritt hat der Familienvater aus Moorrege im Kreis Pinneberg den „Riewesell-Cup 2012“ am 13. und 14.Januar in seinem Terminkalender stehen.
„Was beim Motorsport funktioniert geht beim Hallenfußball allemal.“ Für den Initiator dieser hochklassigen Veranstaltung, Heino Riewesell, steht außer Frage, dass Schubert die Fans in Uetersen perfekt unterhalten wird. Mit seinen Beziehungen zu den Kieler Machern von Radio Schleswig-Holstein stellte Schubert die Kontakte zum ersten privaten Radiosender in Deutschland her und wird am Freitag die Spiele des Vorturniers zusammen mit RSH-Moderator York Lange kommentieren. „York ist absolut sportbegeistert und in seiner Funktion als Stadionsprecher beim Regionalliga-Tabellenführer Holstein Kiel entsprechend kompetent.“ Beim Hauptturnier am Sonnabend wird sich Schubert dann zusammen mit Volker Mittmann die verbalen Bälle zuspielen und die Fans in der Halle unterhalten. Mittmann zählt zu den bekanntesten RSH-Moderatoren, der täglich in seiner „Nach-Mittmann-Show“ zu hören ist. Die Organisatoren des „Riewesell-Cups“ sind sich sicher, hier die perfekte Mischung gefunden zu haben. Bereits zum 14. Mal steigt das Uetersener Hallenturnier, welches durch sein hochklassiges Teilnehmerfeld aus Ober- und Landesligateams aus dem Hamburger Fußballverband besticht und dessen Reinerlös dem Verein „Menschen helfen Menschen in Uetersen e.V.“ zu Gute kommt.
Abgerundet wird die gesamte Veranstaltung durch ein abwechselungsreiches Showprogramm zu dessen Höhepunkt sicherlich der Live-Auftritt von Showgröße Mickie Krause zählt, der mit seinen Stimmungshits die „Aftershow-Party“ im Festzelt eröffnet. Für die richtige Musikmischung sorgt dann RSH-Moderator André Santen, der als DJ verpflichtet wurde.
Die Mischung macht´s! Die RSH-Moderatoren Andre´ Santen und Volker Mittmann (v.l.) werden zusammen mit dem Stadionsprecher des MSC Brokstedt, Michael Schubert, den Fans beim Riewesell-Cup 2012 unterhalten.
„Catman“ steht zur Wahl
Kieler Nachrichten wählen Sportler des Jahres
Brokstedt/Neuwittenbek. Stephan Katt blickt auf die erfolgreichste Saison seiner durchaus imposanten Karriere zurück. Mit der Titelverteidigung gelang dem Deutschen Meister auf der Langbahn gelang dem Motorradprofi aus Neuwittenbek ein großer Wurf, der mit dem Gewinn der Weltmeisterschaft als Kapitän der Deutschen Nationalmannschaft noch getoppt wurde. Auch im Wettbewerb der Einzel-WM zeigte Katt, der in der Speedway-Bundesliga für den MSC Brokstedt e.V. im ADAC startet, eine ganz starke Leistung, die ihm letztlich den dritten Rang bescherte. Katt selbst zeigt sich angesichts seiner sportlichen Erfolge indes bescheiden. „Natürlich war es ein tolles Jahr für mich doch sehe ich durchaus noch Potenzial für die kommende Saison.“ Der Neuwittenbeker hat neben einem internationalen Titel auf der Grasbahn natürlich auch 2012 den Einzel-WM-Titel im Visier. Aber auch im Speedway möchte der 32jährige Schleswig-Holsteiner erneut angreifen. „In Brokstedt wurde mir in diesem Jahr viel Vertrauen geschenkt und ich habe natürlich versucht mich mit entsprechenden Leistungen dafür zu bedanken. Es hat mir wieder richtig viel Spaß gemacht und ich würde natürlich auch in der kommenden Saison für meinen Club starten.“ Mit seiner Leistung in der Bundesliga strafte Katt vielen Kritikern lügen, die an der Entscheidung der MSC-Verantwortlichen zu seinen Gunsten zweifelten.
Für die Kieler Nachrichten sind die sportlichen Leistungen des „Catman“ im Jahre 2011 Grund genug den gebürtigen Kieler auch in diesem Jahr bei der Wahl zum Sportler des Jahres zu nominieren. Katt tritt dabei gegen eine neunköpfige männliche Konkurrenz an, die in vielen unterschiedlichen Sportarten zu Hause ist. Bereits im vergangenen Jahr stand Stephan Katt zur Wahl und belegte am Ende einen achtbaren sechsten Rang. „Ich würde mich natürlich freuen in diesem Jahr noch weiter vorn zu landen“, so Katt, der hofft viele Stimmen aus der Bahnsport-Fangemeinde zu bekommen.
Die Abstimmung findet derzeit im Internet auf der Web-Seite der
Kieler Nachrichten unter www. kn-online.de/sportlerwahl/ statt.
Teilnehmer der Abstimmung können dabei sogar etwas gewinnen, warten doch allein 500 Euro darauf ihren Besitzer zu wechseln.
Motorradprofi Stephan Katt ist einer der Kandidaten zur Wahl des „Sportlers des Jahres 2011“, die von den Kieler Nachrichten veranstaltet wird.
Junge Wikinger kämpferisch in Teterow
Brokstedt/Erfde/Krummwisch: Die Jung-Wikinger Jennifer und Patrizia Grosser (Krummwisch) sowie Finn Goldmann (Erfde) zeigten am vergangenen Samstag, 15.10, in der Teterower Bergring-Arena große kämpferische Leistungen. Obwohl es von Freitag auf Samstag in Teterow starken Nachtfrost gab, ging es bei der
Deutschen Meisterschaft der Juniorenklassen A (U11), B (U14) und C (U18) schon am Vormittag heiß her. Zuerst hieß es für die insgesamt 38 Fahrerinnen und Fahrer aus der gesamten Bundesrepublik das Teterower Fahrerlager zu beziehen. Weil viele Fahrer reisten mit 2 Motorrädern an. Deshalb hieß es, rechtzeitiges Erscheinen sichert gute Plätze, denn das Fahrerlager der Bergring-Arena weist nur 25 Boxenplätze auf. Maschinen fertig machen, Technische Abnahme und los ging das Training, jede Klasse 2x3 Minuten. Das Training verlief reibungslos, denn die Verantwortlichen des Bahndienstes hatten gute Arbeit geleistet und eine optimale Bahn präpariert. Mit etwas Verzögerung starteten um 14.20 Uhr die ersten Rennläufe der Junioren A gefolgt von B und C. Finn Goldmann, der von Beginn an zum Hauptfeld der Klasse Junior C gehörte musste schon gleich im ersten Lauf sein ganzes Können unter Beweis stellen. Als Michael Härtel mitten in der Startkurve stürzte, hatte Finn keine Ausweichmöglichkeit, brachte sich und sein Motorrad selbst zu Fall, um einen Zusammenstoß zu vermeiden. Vom Re-Run wurde der Sturzverursacher Härtel ausgeschlossen, Finn konnte am Wiederholungslauf teilnehmen und erfuhr seinen ersten Punkt. In den weiteren Rennläufen musste Finn sich hin und wieder der Konkurrenz unterordnen und belegte am Ende in der Gesamtwertung einen zufriedenen 9.Platz (Punktgleich mit dem Achtplatzierten).
Jennifer und Patrizia Grosser (Junior-Klasse B) konnten ihr fahrerisches Können erst im 4. Lauf präsentieren, da sie als Reservistinnen gemäß Regelwerk erst nach dem 3. Durchgang zum Einsatz kamen. Im besagten Lauf fuhren sie gleich wertvolle Punkte, welche allerdings nicht zur Finalteilnahme reichten. Obwohl sie nur einen Lauf fuhren, belegten sie am Ende den 10. und 13. Platz. Insgesamt waren die Jung-Wikinger mit ihren Leistungen zufrieden. Und hoffen auf eine Nominierung für die Junioren-Meisterschaft im kommenden Jahr.
Patrizia Grosser, Finn Goldmann und Jennifer Grosser wollen auch im nächsten Jahr zur deutschen Meisterschaft der Junior-Klassen
Danny Maaßen ohne Konkurrenz
Speedway: Abschlusstraining wurde zur Lehrstunde
Nordhastedt/Brokstedt. Das Abschlusstraining des MSC Nordhastedt auf dem Dithmarschenring in Albersdorf wurde zu einer einseitigen Vorstellung. Hauptdarsteller sollte dabei Danny Maaßen werden. Das 17jährige Bahnsporttalent, dass bereits seit zwei Jahren in der Speedway-Bundesliga für den MSC Brokstedt e.V. im ADAC startet, bestimmte die Startband-Trainingsläufe dabei nach Belieben, konnten ihm die weiteren sieben Teilnehmer doch nicht im Ansatz sportlich das Wasser reichen. Lediglich im zweiten Trainingslauf wurde Maaßens Überlegenheit kurzzeitig einmal durchkreuzt, als Sam Seefeld schneller als der Nordhastedter aus dem Startband kam und in Führung liegend in die erste Kurve ging. Was folgte war das Ausspielen der ganzen Erfahrung Danny Maaßens, der geschickt innen an Seefeld vorbeizog um danach mit einem erheblichen Vorsprung die vier Trainingsrunden absolvierte. Am Ende war das Abschlusstraining auf dem schwer zu fahrenden Geläuf des Dithmarschenrings für Danny Maaßen eher ein Muster ohne Wert, gab es doch keinen echten sportlichen Wettbewerb. Im so genannten clubinternen Trainings-Leistungsvergleich sollte Maaßen somit eine Klasse für sich darstellen und den anderen Teilnehmern eine echte Lehrstunde erteilen.
Für Danny Maaßen ist die Speedway-Saison in Deutschland nach der Trainingssession in Albersdorf zwar beendet, ganz möchte sich das Schleswig-Holsteinische Speedway-Ass jedoch noch nicht in die Winterpause begeben. „Ich bemühe mich um einige Rennteilnahmen in England.“ Derzeit ist Maaßen auf der Suche nach einem Club auf der Insel, für den er in der britischen Liga starten kann. Tips gab es im Vorfeld vom Brokstedter Teamkollegen Stephan Katt. Der amtierende Deutsche Meister auf der Langbahn besitzt langjährige internationale Erfahrungen, zählte er doch einige Jahre zum Team der „Somerset Rebels“, die in der ersten englischen Liga starten. „Für meine sportliche Entwicklung wären Rennen in England sicherlich ein weiterer Schritt nach vorn“, so Maaßen, der in Albersdorf feststellen musste, dass es außer seinen Clubkameraden aus Brokstedt Stephan Katt und Matthias Kröger in Schleswig-Holstein derzeit keine echte sportliche Konkurrenz gibt.
Beim Speedway-Startband-Abschlußtraining auf dem Dithmarschenring hatte Danny Maaßen (MSC Brokstedt) zwar jede Menge Spaß, sportlich blieben die Einheiten für den 17jährigen allerdings eher ohne Wert. Zu Überlegen demonstrierte der Nordhastedter sein sportliches Können.
Saisonabschluss vor der Haustür
Speedway: Danny Maaßen gibt in Albersdorf Gas
Nordhastedt/Brokstedt. Danny Maaßen, Speedway-Nachwuchstalent aus Nordhastedt, blickt auf eine erfolgreiche Saison zurück. Mit dem MSC Brokstedt e.V. im ADAC absolvierte der 17jährige bereits seine zweite Saison in der Speedway-Bundesliga und kam wie im letzten Jahr bei allen Rennen zum Einsatz. „Das waren jede Menge Erfahrungen, die ich sammeln konnte.“ Obwohl der Sprung in die Finalläufe verpasst wurde, gibt sich Maaßen derweil für die neue Saison optimistisch. „Deutscher Meister mit dem MSC Brokstedt!“ Die Antwort auf das Saisonziel 2012 serviert Maaßen gewohnt kämpferisch. Als er zusammen mit Teamkollege Stephan Katt während der Halbzeitpause des Fußballfreundschaftsspiel des MTV Treubund Lüneburg gegen den Zweitligisten FC St.Pauli einige Showrunden auf dem Motorrad drehte, strahlte das Speedway-Talent im Interview eine optimale Mischung aus gesundem Selbstvertrauen und jugendlichem Optimismus in Hinblick auf die Zukunft des Bahnsports in Deutschland aus. „Danny Maaßen zählt zweifellos zu den ganz großen Nachwuchshoffnungen im Speedway“, so die Meinung von Egon Müller. Müller weiß wovon er spricht, ist er doch bis heute Deutschlands einziger Speedway-Weltmeister. Geht es nach Danny Maaßen soll sich diese Tatsache irgendwann ändern. „Mein Ziel ist es Profi zu werden und ich möchte im Grand Prix starten.“ Das dies allerdings ein langer Weg ist, scheint dem Schleswig-Holsteiner durchaus bewusst. Luftschlösser und voreilige Schlüsse gibt es im Team des Danny Maaßen nicht. Während Vater Volker die Motoren tunt, kann sich Danny ganz auf seine Einsätze auf der Rennbahn konzentrieren – Bodenständigkeit ist das Leitwort im Team. Es scheint so, als würde dieses Konzept aufgehen. „Diese Saison war sicherlich eine der erfolgreichsten meiner Karriere.“ Neben dem dritten Platz in der Deutschen Speedway-U21-Meisterschaft landete Maaßen international auf achtbaren Rängen. „Ich habe wirklich viel Spaß gehabt und freue mich über die erreichten Ziele. Ich kann mich dabei voll auf mein Team verlassen.“ Den Saisonabschluss möchte Maaßen am kommenden Wochenende in Albersdorf feiern. Auf dem Dithmarschenring lässt der MSC Nordhastedt das Rennjahr mit einem Training und dem Rennen um die Clubmeisterschaft ausklingen. Für Maaßen bietet sich hier noch einmal die Gelegenheit den Fans eine Kostprobe seines Könnens auf dem Speedway-Motorrad zu servieren. „Natürlich nehme ich dieses Rennen sehr ernst. Als Rennfahrer möchte ich natürlich gewinnen und noch einmal richtig viel Spaß haben!“ Ehrensache also, dass Danny Maaßen am Sonnabend noch einmal richtig am Gashahn drehen wird. Der Start in Albersdorf erfolgt am Sonnabend, 15.Oktober um 13 Uhr.

Speedway-Nachwuchstalent Danny Maaßen (l.) und sein Pressesprecher Michael Schubert freuen sich auf den Saisonabschluss am Sonnabend auf dem Dithmarschenring in Albersdorf. Rennbeginn wird um 13 Uhr sein.
Stelldichein für Sammler und Liebhaber
Brokstedt: Sonntag ist Teilemarkt auf dem Holsteinring
Brokstedt. Zum 19. Mal öffnen sich am Sonntag, 16. Oktober, von 8 bis 16 Uhr die Tore zum Holsteinring in Brokstedt zum traditionellen Oldtimer-Teilemarkt. Geht es bei den Rennen in der Speedway-Bundesliga an diesem Schauplatz ansonsten eher spektakulär zu, lassen es die Macher vom MSC Brokstedt e.V. im ADAC dann eher gemütlich zu gehen. Für Fans, Bastler und Liebhaber von alten Motorrädern, Autos oder Traktoren gibt es rund um das Speedway-Stadion reichlich Gelegenheit zum Handeln, Feilschen und Kaufen. „Wir werden den Gästen wieder einiges zu bieten haben“, so Wolfgang Wrage. Der Vorsitzende des MSC Brokstedt möchte auch diesmal wieder ein guter Gastgeber sein und verspricht auch diesmal wieder ein vielfältiges Angebot. „Von A wie Adler bis Z wie Zündapp wird wieder alles vertreten sein.“ Die Organisatoren erwarten auch diesmal neben Händlern aus dem gesamten Norddeutschen Raum auch Gäste aus Schweden, den Niederlanden und dem nördlichen Nachbarland Dänemark, die ihre Waren und technische Raritäten in Brokstedt anbieten werden. Traditionell ist in Brokstedt bereits die große Oldtimer-Ausstellung, die auch in diesem Jahr die Herzen der Fans legendärer Fahrzeuge höher schlagen lassen wird. „Die Fans können hier wahre Raritäten und echte Schmuckstücke hautnah erleben“, so Wrage, der mit seinem Team alles daran setzt den Gästen ein guter Gastgeber zu sein. „In unserem Clubheim können sich die Oldtimer-Fans entsprechend stärken und natürlich miteinander fachsimpeln.“ Bereits in den frühen Morgenstunden halten die zahlreichen Helfern allerlei kulinarische Köstlichkeiten zu moderaten Preisen für die Besucher bereit. „Einmal mehr wird der Holsteinring zum Mekka der Oldtimer-Freunde.“ Geht es nach Wolfgang Wrage wird es auch am kommenden Wochenende rund um das legendäre Oval des Holsteinrings ein reges Treiben geben den „Brokstedt ist immer eine Reise Wert und der MSC wird sich wieder als perfekter Gastgeber präsentieren!“
Auch echte Schmucktücke aus der ehemaligen DDR wie diese Barkas werden am kommenden Sonntag in Brokstedt beim 19. Oldtimer-Teilemarkt präsentiert.
Speedway-Asse „rockten“ St.Pauli-Fans
Maassen und Katt machten Werbung für Bahnsport
Neuwittenbek/Nordhastedt/Brokstedt. Was Danny Maaßen und Stephan Katt den Fußball-Fans in Lüneburg präsentierten, war Werbung-Pur für den Bahnsport. Anlässlich des Freundschaftsspiels des MTV „Treubund“ Lüneburg gegen den FC St.Pauli, waren die beiden Zweirad-Asse, die gemeinsam in der Speedway-Bundesliga für den MSC Brokstedt e.V. im ADAC starten, die heimlichen Stars des Nachmittages. Vor mehr als 2000 Fußballfans durften die beiden Schleswig-Holsteiner während der Halbzeitpause eine Kostprobe ihres Könnens auf zwei Rädern bieten und in Interviews zudem einen tiefen Einblick in „ihren“ Sport geben. „Das war schon ein ganz besonderes Erlebnis hier einmal auftreten zu dürfen“, so Stephan Katt. Der amtierende Deutsche Meister auf der Langbahn zeigte sich ebenso wie Teamkollege Maaßen begeistert von der tollen Atmosphäre im Stadion an der Uelzener Strasse. In der Tat gab es Szenenapplaus nach den Showeinlagen der beiden Bahnsportprofis, die selbst auf der Tartanbahn im Stadion mit ihren Motorrädern mit spektakulären Szenen glänzten. „Das ist natürlich eine ganz andere Atmosphäre als auf der Rennbahn. Aber die Fans peitschen uns auch hier nach vorn – einfach genial!“ Sowohl Katt als auch Maaßen hatten in Lüneburg ihren Spaß und nutzten die Gelegenheit reichlich Werbung für den Bahnsport zu machen. „Es wäre schön wenn sich einige Fußballfans in der kommenden Saison an uns erinnern und uns dann bei unseren Rennen unterstützen.“ Nach dem Fußballspiel, dass der Zweitligist vom Hamburger Kiez standesgemäß mit 13:0 gewann, nutzten Katt und Maaßen noch einmal die Gelegenheit den Fans im Stadion mit einigen spektakulären „burn-outs“ förmlich einzuheizen. Beeindruckt zeigte sich am Ende auch der Trainer des FC St.Pauli, André Schubert, der sich auf der anschließenden Pressekonferenz umfangreich in die Feinheiten im Speedway von Stephan Katt und Danny Maaßen einführen lies. Schubert meldete dabei schon einen Rennbesuch in der nächsten Saison an.
„Speedway meets Fußball“ – Danny Maaßen (l.) und Stephan Katt präsentierten eine perfekte Showeinlage in der Halbzeitpause des Fußballspiels des MTV „Treubund“ Lüneburg gegen den FC St. Pauli (0:13).
Danny Maaßen begeisterte zusammen mit Stephan Katt die mehr als 2000 Fans im Stadion an der Uelzener Straße in Lüneburg mit seinen Einblicken in den Speedway-Sport.
Mit spektakulären „burn-outs“ sorgten Danny Maaßen und Stephan Katt in Lüneburg für absolute Begeisterung bei den Fans.
Mit weltmeisterlichen Tips zum Erfolg
Speedway: Egon
Müller unterstützt Nachwuchstalent
Nordhastedt/Rodenbek. „Er ist entschlossen. Er hat die richtige Portion Ehrgeiz und er zählt mit Sicherheit zu den größten Talenten im Speedwaysport in Deutschland!“ Egon Müller weiß wovon er spricht. Bis heute ist der Rodenbeker der populärste Deutsche Bahnsportler. Mit dem Gewinn des Weltmeistertitels im Speedway machte sich Müller 1983 nahezu unsterblich. Geht es nach den Meinungen der Experten ist dieser Titel ein Titel für die Ewigkeit – aus deutscher Sicht. Viele Talente kamen und gingen und viele Hoffnungen auf eine Renaissance des Bahnsports in Deutschland mussten immer wieder begraben werden. Geht es nach Müller soll sich dieser Umstand nun ändern. Der Nachwuchsfahrer, den Egon Müller derzeit in höchsten Tönen lobt, ist kein anderer als Danny Maaßen. Der 17jährige Nordhastedter hat bereits seine zweite Saison in der Speedway-Bundesliga für den MSC Brokstedt e.V. im ADAC bestritten, belegte in der abgelaufenen Serie den dritten Platz in der Deutschen Speedway-U21-Meisterschaft und durfte in seiner noch jungen Karriere bereits reichlich internationale Luft schnuppern. Angesprochen auf seine Zukunftspläne gibt sich der Schleswig-Holsteiner zielstrebig. „Ich will Speedway-Profi werden!“ Dafür tut der Nordhastedter alles. Statt Discobesuchen stehen bei Maaßen einmal mehr Einheiten im Fitnessstudio auf dem Programm. „Im nächsten Jahr starte ich richtig durch.“ Gerade dieser Biss und diese Einstellung sind es, die Egon Müller imponieren. „Er ist so wie ich damals war – hungrig auf den Erfolg!“ Müller selbst steht dem Nachwuchstalent aus dem hohen Norden mit Rat und Tat zur Seite. Die Aufgaben im Team sind dabei klar abgesteckt. Während Vater Volker Maaßen die Motoren für seinen Sohn tunt gibt es die entsprechenden Ratschläge des Weltmeisters. „Volker versteht sein Handwerk. Ich gebe meine Tips, die ich aus meinen eigenen Erfahrungen schöpfe.“ Einen ersten gemeinsamen Auftritt hatte das neu formierte Team beim Finallauf der Deutschen Speedway-U21-Meisterschaft in Brokstedt. „Wir haben vorher die Motoren auf Egons Leistungsprüfstand gecheckt und die optimale Einstellung vorgenommen.“ Dany Maaßen zeigte sich begeistert von seinen Aggregaten und servierte den Fans ein überzeugendes „Maximum“. „Von Egon kann ich noch sehr viel lernen. Ich bin wirklich dankbar für seine Unterstützung.“ Müller indes empfindet das Auftreten Maaßens einmal mehr als Genugtuung. „Danny setzt die Ratschläge konsequent um. Ganz klar war zu sehen, dass er das Motorrad bestimmt und nicht von seinem Motorrad bestimmt wird!“ Die Richtung stimmt laut Müller, wobei er gleichzeitig die Euphoriebremse tritt. „Der Weg für den sich Danny entschieden hat ist sehr steinig. Wenn er aber konsequent seinen Kurs hält wird er allerdings Erfolg haben.“ Geht es nach Egon Müller wird es zukünftig ein Weg, den beide gemeinsam gehen werden.

Derzeit herrscht gute Stimmung im Team von Danny Maaßen (2.v.l). Zusammen mit dem ersten und einzigen deutschen Speedway-Weltmeister, Egon Müller (r.) planen Pressesprecher Michael Schubert (l.) und Chefmechaniker und Tuner Volker Maaßen die Zukunft des Motorsport-Talents.
Maassen war nicht zu stoppen
Speedway: MSC Brokstedt feiert gelungenen Saisonabschluss
Brokstedt/Nordhastedt.
Der MSC Brokstedt e.V. im ADAC feierte auf dem heimischen Holsteinring einen
mehr als gelungenen Saisonabschluss. Mit der Ausrichtung des letzten Laufes der
Deutschen Speedway-U21-Meisterschaft servierten die Verantwortlichen um den
Vereinsvorsitzenden Wolfgang Wrage den Motorsportfans im Norden noch einmal ein
spannendes Rennen vor der Winterpause. „Wir haben immer gesagt, dass wir dem
Nachwuchs eine Chance geben. Ich denke mit diesem Rennen haben wir bewiesen,
dass wir es ernst meinen.“ Für Wrage und seine Mitstreiter war die Ausrichtung
zuvor finanziell eine unbekannte Größe. Umso mehr freute sich das MSC-Urgestein
über den Zuspruch der Zuschauer. „Wir sind absolut zufrieden. Wer heute den Weg
nach Brokstedt gefunden hat zählt sicher zu den absoluten Bahnsportfans.“ In der
Tat konnte sich die Kulisse von rund 500 Zuschauern sehen lassen. Bereuen
mussten die Fans ihr kommen an diesem Nachmittag mit Sicherheit nicht. Allein
der Auftritt von Lokalmatador Danny Maassen lies die Kenner der Szene mit der
Zunge schnalzen. „Bei mir lief es nahezu perfekt“, so der 17jährige
Nordhastedter, der in diesem Jahr bereits seine zweite Bundesligasaison für die
Brokstedter „Wikinger“ bestritten hat. Bereit in seinem ersten Lauf lies Maassen
keinen Zweifel an seiner Dominanz aufkommen. Als er den neuen Deutschen Meister
Kai Huckenbek deutlich hinter sich ließ, schien der Weg für einen fulminanten
Auftritt frei. Was folgte war ein reines „Schaulaufen“ des Schleswig-Holsteiners
auf seiner Heimbahn. „Nach dem ersten Lauf hatte ich meine Ideallinie gefunden.“
So war es lediglich Maassen, der die anspruchsvolle Bahn ohne Einschränkung
meisterte. Am Ende standen nach einem lupenreinen „Maximum“ 15 Punkte zu Buche.
Kai Huckenbeck freute sich über den zweiten Platz in der Endabrechnung (14
Punkte) und verwies damit Marco Gaschka auf den dritten Rang. Für die
Bahnsportfans im Norden der Republik beginnt nach dem letzten Rennen in
Brokstedt nun die lange Winterpause. Speedway gibt es auf dem Holsteinring dann
wieder am 1. Mai 2012. Für die Bundesliga-Fahrer des MSC Danny Maassen und
Stephan Katt steht allerdings noch ein Termin auf dem Kalender. Am 8. Oktober
werden beide eine Showeinlage während der Halbzeitpause des
Fußball-Freundschaftsspiel des MTV Treubund Lüneburg gegen den Zweitligisten FC
St.Pauli geben. Anpfiff im Stadion an der Uelzener Strasse wird um 14,30 Uhr
sein.

Kai Huckenbeck
(oben l.) und Marco Gaschka (oben r.) konnten Danny Maassen in Brokstedt nicht
das Wasser reichen.
Mit dem Nordhastedter freuten sich seine Sponsoren Martina und Jörg Dudda.
Schade, dass es schon vorbei ist
Bahnsport: Stephan Katt zieht positives Fazit
Brokstedt/Neuwittenbek. Die Bahnsportsaison neigt sich dem Ende entgegen. Für den Motorrad-Profi Stephan Katt ist es Zeit, ein Fazit aus den sportlichen Geschehnissen im Jahre 2011 zu ziehen. „Natürlich bin ich froh ohne große Verletzungen durch die Saison gekommen zu sein. Trotzdem finde ich es schade, dass es für dieses Jahr schon vorbei ist.“ Für den Neuwittenbeker, der in der Speedway-Bundesliga für den MSC Brokstedt e.V. im ADAC startet, blieb das ganz große sportliche Ziel dabei jedoch unerreicht. „Natürlich wäre ich gern Einzel-Weltmeister auf der Langbahn geworden. Einige technische Probleme gepaart mit anderen Unwegsamkeiten ließen den ganz großen Wurf jedoch nicht zu.“ Trotzdem darf der 32jährige zufrieden mit dem Abschneiden in der „Königsklasse“ sein, konnte Katt doch mit dem dritten Rang in der Endabrechnung sein bisher bestes Ergebnis in diesem Wettbewerb einfahren. Am Ende gab sich der „Catman“ dabei noch einmal kämpferisch um lediglich mit zwei Punkten Distanz hinter dem Zweitplatzierten die Serie abzuschließen. „Es freut mich natürlich, dass es am Ende noch einmal so spannend wurde.“ Seinen größten Triumph feierte der Schleswig-Holsteiner in diesem Jahr jedoch zweifellos im Dress der Deutschen Langbahn-Nationalmannschaft. „Allein die Tatsache, dass ich als Mannschaftskapitän für Deutschland starten durfte, war für mich Ehre und Verpflichtung zugleich. Ganz nebenbei hat diese Nominierung mich allerdings auch wahnsinnig gefreut.“ Katt nahm die Herausforderung an und führte sein Team auf dem Eichenring in Scheeßel ganz souverän zum Weltmeisterschaftstitel. Eine lange Verschnaufpause blieb ihm und seinem Team danach nicht. Mit der Verteidigung des Titels des Deutschen Meisters auf der Langbahn belohnte sich Katt für seine konzentrierte Arbeit. „In Herxheim stimmte einfach alles. Der Druck war natürlich immens. Als ich am Ende auf dem Siegerpodest ganz oben stand, wusste ich aber das wir letztlich alles richtig gemacht haben.“ Neben seinen „Auftritten“ auf der Langbahn feierte Katt in diesem Jahr zudem einige beachtenswerte Erfolge im Speedway. „Als ich im letzten Jahr mit dem Sportleiter des MSC Brokstedt, Karl-Heinz Spur, und meinem Pressesprecher Michael Schubert über die anstehende Saison gesprochen habe, haben mich beide in die Pflicht genommen. Letztlich bin ich sehr dankbar, dass die Verantwortlichen in Brokstedt mir das Vertrauen geschenkt und auch in diesem Jahr auf mich gebaut haben.“ In der Tat erfüllte Stephan Katt die Erwartungen im Umfeld der „Wikinger“ über die Maße. „Stephan hat uns einmal mehr überzeugt. Er hat sich voll engagiert und sehr gute Leistungen gezeigt.“ Für den Vorsitzenden des MSC, Wolfgang Wrage, steht außer Frage, dass Katt alles für seinen Club gegeben hat. „Vor der Saison mussten wir uns eine Menge Kritik – die zum Teil leider absolut unsachlich und anonym an uns heran getragen wurde – in Bezug auf die Nominierung von Stephan gefallen lassen. Ich freue mich umso mehr, dass er den selbsternannten „Experten“ der Szene gezeigt hat was Trumpf ist!“ Für Michael Schubert waren die Rennen, die Katt in den Farben des MSC Brokstedt bestritten hat, mehr als eine Genugtuung. Katt selbst sieht einen Teil seines Erfolges ganz klar im Umfeld. „Ich habe ein sehr gutes Team, welches perfekt harmoniert. Meine Mechaniker haben einen tollen Job gemacht und auch in der Öffentlichkeitsarbeit läuft es professionell.“ Einen besonderen Dank richtet Stephan Katt jedoch an seine Sponsoren. „Ohne diese Unterstützung wäre nichts möglich. Ich weiß ehrlich gesagt nicht wie ich mich bedanken kann – ich bin einfach nur überwältigt!“ Der Erfolg in diesem Jahr sei für Katt nach eigenen Angaben erneut die größte Motivation auch in der neuen Saison wieder alles zu geben. „Sportlich werden die Karten neu gemischt. Sicher ist jedoch, dass ich wieder ganz vorn dabei sein möchte. Dafür werde ich wieder alles geben!“

Stephan Katt ist zufrieden mit der abgelaufenen Saison.
Leckerbissen zum Saisonabschluss
Speedway: Deutsche U21-Meisterschaft auf dem Holstenring
Brokstedt. Der MSC Brokstedt e.V. im ADAC beendet die Speedway-Saison in Schleswig-Holstein mit einem echten „Leckerbissen“ für die Bahnsportfans. „Mit der Ausrichtung des Finallaufs der Deutschen Speedway-U21-Meisterschaft bieten wir noch einmal großen Motorsport auf dem Holsteinring in diesem Jahr.“ Der erste Vorsitzende des nördlichsten Bundesligisten der Republik, Wolfgang Wrage, hat mit seinem Team von zahlreichen Helfern derzeit alle Hände voll zu tun. „In diesem Jahr haben wir bereits zwei Rennen ausgerichtet und möchten natürlich auch am 25. September wieder ein guter Gastgeber sein.“ Von Seiten des Vereins wurde alles getan um den Fans noch einmal großen Sport auf dem Holsteinring zu bieten. „Wir haben ein kompaktes Programm zusammengestellt welches den Fans jede Menge Abwechselung und spannenden Rennsport bieten wird.“ Im Mittelpunkt steht dabei natürlich der letzte Lauf in der Deutschen Meisterschaft des Speedway-Nachwuchses. „Die Motivation bei den Aktiven ist bereits im Vorfeld zu spüren“, so Wrage, der natürlich auf de Unterstützung der Fans hofft. Unter den aktiven Bahnsportlern ist es vor allen Dingen Danny Maaßen, der seinem Auftritt in Brokstedt entgegen fiebert. „Vor den eigenen Fans zu starten ist natürlich immer etwas ganz Besonderes.“ Der 17jährige Nordhastedter fuhr in diesem Jahr bereits seien zweite Saison als Juniorfahrer bei den „Wikingern“ in der Speedway-Bundesliga und zählt zweifellos zu den ganz großen Talenten im Speedway-Sport. In der Deutschen Meisterschaft rangiert Maaßen derzeit an dritter Stelle und möchte in Brokstedt natürlich einen perfekten Saisonabschluss feiern. „Ich denke wir werden noch einmal spannende Rennen und spektakulären Sport bieten können“, ist sich Maaßen sicher. „Wir wollen natürlich noch einmal Werbung für unseren Sport betreiben.“ Neben Maaßen gehen mit Marco Gaschka und Tobas Goldmann zwei weitere Akteure aus Schleswig-Holstein an den Start. „Das Starterfeld hat es schon in sich. Ich bin allerdings zuversichtlich was meine eigene Leistung angeht.“ Danny Maaßen, der international in der ersten Speedway-Liga in Dänemark für die „Randers Linons“ startet, freut sich auf den letzten Lauf im Wettbewerb. Neben dem Meisterschaftslauf startet ein großes Junioren-Fahrerfeld in Brokstedt. Mit Läufen der Speedkart-Klasse begehen die Verantwortlichen in Brokstedt Neuland. „Wir freuen uns eine Neuerung zu präsentieren, die sicherlich spektakulär ist und viel Spannung verspricht.“ Wrage und seine Mitstreiter gehen davon aus, dass der Holsteinring am kommenden Sonntag ein neues Kapitel in seiner abwechselungsreichen Geschichte erleben wird. Trainingsbeginn wird um 10 Uhr sein. Der Start des Hauptrennens erfolgt dann um 14 Uhr.
Danny Maaßen (vorn) freut sich auf das Speedway-Rennen, dem Finallauf der Deutschen U21-Meisterschaft, am 25. September auf dem Holsteinring in Brokstedt und hofft dabei auf die
Zufrieden mit dem Erreichten
Langbahn-WM: Katt belegt Platz 3 / Kröger verpasst direkte Qualifikation
Brokstedt/Bokel/Neuwittenbek. Die Langbahn-Einzelweltmeisterschaft 2011 ist entschieden. Im französischen Morizes sicherte sich der Finne Joonas Kylmäkorpi den Titel und konnte sich dabei sogar eine Disqualifikation im Finale erlauben, stand seine Titelverteidigung doch bereits im Laufe der Vorrunde fest. Interessant sollte es hingegen im Kampf um die weiteren Plätze zugehen. Bereits vor dem Rennen hatte es eine „Kampfansage“ von Martin Smolinski an Stephan Katt und Richard Speiser gegeben, die beide um den zweiten Platz im Gesamtklassement konkurrierten. Was der Olchinger allerdings im Rennen zeigte glich einer Enttäuschung. Lediglich sieben Punkte bedeuteten das frühe Aus in der Vorrunde und am Ende einen sechsten Platz (83 Punkte) in der Gesamtwertung. Ganz anders hingegen der Auftritt von Stephan Katt. Der Neuwittenbeker, der in der Speedway-Bundesliga für den MSC Brokstedt e.V. im ADAC startet, konnte nach zwei Laufsiegen und jeweils einem vierten und fünften Rang ohne Probleme in das Halbfinale einziehen. Ein zweiter Platz sicherte dem Schleswig-Holsteiner einen sicheren Startplatz im Endlauf. Am Ende belegte Katt hinter Stéphane Tresarieu (Frankreich) und Theo Pijper (Niederlande) als bester Deutscher den dritten Platz. „Ich bin mit meiner Leistung sehr zufrieden. Schade, dass es am Ende nicht für den zweiten Platz in der WM gereicht hat.“ Diesen Platz sicherte sich letztlich Richard Speiser mit einem hauchdünnen Vorsprung von zwei mageren Punkten vor Katt. „Ich freue mich, dass ich den Abstand noch verkürzen konnte – gönne Joonas und Richard allerdings ihren Erfolg. Nun freue ich mich allerdings auf die Winterpause. Im nächsten Jahr greife ich dann mit der gleichen Zielsetzung wieder an.“ Während Katt entspannt die Bahnsportsaison ausklingen lassen kann, steht für seinen Brokstedter Teamkollegen Matthias Kröger noch einmal eine große Herausforderung an. Die acht in Morizes eingefahrenen Punkte bescherten dem Bokeler bei 73 Zählern den achten Rang in der Endabrechnung der Saison. Damit verfehlte der 42jährige die direkte Qualifikation zur Langbahn-Weltmeisterschaft 2012 hauchdünn um zwei Punkte und muss nun wie schon bereits im vergangenen Jahr durch das „Challenge“ am 25. September in St.Colomb (Frankreich). Das Ergebnis der Langbahn-Einzel-WM 2011: Joonas Kylmäkorpi (Finnland) 127 Punkte, 2. Richard Speiser 103 Punkte, 3. Stephan Katt 101 Punkte, 4. Theo Pijper (Niederlande) 96 Punkte, 5. Matthieu Tressarrieu (Frankreich) 90 Punkte, 6. Martin Smolinski 83 Punkte, 7. Stéfan Tresarrieu (Frankreich) 75 Punkte, 8. Matthias Kröger 73 Punkte.
Die erfolgreichsten Deutschen Vertreter in der Langbahn-WM 2011 waren Stephan Katt (l.) und Richard Speiser.
Brokstedter sichert sich Speedway-Krone
Deutsche Meisterschaft: Titelgewinn für Kevin Wölbert
Brokstedt/Heidhof/Nordhastedt. Der Jubel nach dem Finallauf kannte im Team von Kevin Wölbert keine Grenzen. Einmal mehr zeigte der Heidhofer Bahnsportprofi seine ganze Klasse und sicherte sich in Güstrow die Krone im Deutschen Speedway-Sport. Für Wölbert, der in der Speedway-Bundesliga für den MSC Brokstedt e.V. im ADAC startet, ist es nach 2008 bereits der zweite Titel als Deutscher Speedway-Einzelmeisters und sicherlich der Höhepunkt dieser Saison. Dabei zeigte der 22jährige bereits in den letzten Wochen eine erstaunliche Form. Beim Auswärtsrennen des MSC Brokstedt in Landshut war er der erfolgreichste Fahrer im Team der „Wikinger“ und auch beim Flutlichtrennen in Cloppenburg beherrschte der Mecklenburger seine Konkurrenz, bestach vor 5000 Zuschauern mit seinem Stil um letztlich den verdienten Sieg einzufahren. „Vor allen Dingen möchte ich meinen Sponsoren für die tolle und großzügige Unterstützung danken“, so Wölbert. Allen voran sei es vor allen Dingen die Firma HN aus Lübeck, die einen maßgeblichen Anteil an seinen Erfolgen in diesem Jahr haben. „Ohne das persönliche Engagement von Herrn Nowak würde ich mich kaum in diesem Maße auf meine sportlichen Leistungen konzentrieren können.“ In der Tat agierte Wölbert in diesem Jahr auf hohem Niveau, was letztlich auch im Finale der Deutschen Meisterschaft in Güstrow deutlich wurde. Zwar belegte Wölbert in seinem ersten Lauf zunächst nur den dritten Platz, sollte sich allerdinsg im weiteren Verlauf des Rennens steigern und am Ende nach vier Laufsiegen insgesamt 13 Punkte auf seinem Konto verzeichnen. „Das war heute eine ganz starke Vorstellung von Kevin“, freute sich nach dem Rennen auch Wolfgang Wrage. Der erste Vorsitzende des MSC Brokstedt hofft auch in Zukunft auf ein Engagement Wölberts im nördlichsten Bundesliga-Club der Republik. „Wir werden rechtzeitig Gespräche führen um auch im kommenden Jahr eine erfolgreiche und leistungsstarke Mannschaft an das Startband zu bringen.“ Zu den Hoffnungen des MSC gilt seit langem auch Juniorfahrer Danny Maaßen. Dieser zeigte sich mit seinem 12 Rang und seinen vier erzielten Punkten im DM-Finale zufrieden. „Das waren heute die besten Speedway-Fahrer Deutschlands. Ich freue mich über mein Ergebnis“, so der 17jährige Nordhastedter. Maaßen selbst wird am 25. September noch einmal vor heimischem Publikum aktiv, richtet der MSC doch dann den letzten Lauf der Deutschen U21-Speedwaymeisterschaft auf dem Holsteinring aus.

Wolfgang Wrage (l.), erster Vorsitzender des MSC Brokstedt, freut sich zusammen mit MSC-Fahrer Kevin Wölbert über dessen Gewinn der Deutschen Speedway-Meisterschaft.
„Catman“ in Vechta siegreich
Langbahn-WM: Katt sichert sich Finalsieg
Neuwittenbek/Brokstedt. „Ich bin einfach nur happy!“ Stephan Katt zeigte sich überglücklich nach dem Finalsieg beim Langbahn-Weltmeisterschaftsrennen im niedersächsischen Vechta. Dabei fing der Auftritt des Schleswig-Holsteiners beim Flutlichtrennen, welches gleichzeitig den sechsten und vorletzten Grand-Prix-Lauf bedeutete, alles andere als viel versprechend an. „Im ersten Lauf bin ich schlecht gestartet. Ich habe zwar danach gekämpft doch die anderen Fahrer lagen auf der Ideallinie so das ich nichts mehr erreichen konnte.“ Der Frust saß nach diesem Null-Punkte-Rennen tief beim Neuwittenbeker, hilet jedoch nicht lange an. Gewohnt kämpferisch gab sich Katt, der in der Speedway-Bundesliga für den MSC Brokstedt e.V. im ADAC startet, im weiteren Verlauf der Veranstaltung. „Ich war extrem hoch motiviert und hatte das Gefühl das die Fans voll hinter mir standen.“ Scheinbar durch die gute Atmosphäre beflügelt ging der 31jährige in der Folge zu Werke. „Es lief nun alles nach Plan wobei ich meinem Team wieder einmal ein absolutes Kompliment aussprechen muss. Die Jungs haben alles gegeben und mir ein perfektes Motorrad gezaubert!“ In der Tat zeigte Katt nun seine gesamte Klasse und sicherte sich trotz des verpatzten ersten Laufs den Einzug in das Tagesfinale. Sein Brokstedter Mannschaftskollege Matthias Kröger haderte letztlich mit dem Schicksal und verpasste die Teilnahme am letzten Lauf des Tages um nur einen Punkt. „Im Finale musste ich noch einmal alles geben“, so Katt, der in Führung lag als das Rennen abgebrochen wurde das Martin Smolinski hinter Katt liegend stürzte. Im Re-Start bewies der „Catman“ seine Nervenstärke. „Ich kam erneut gut aus dem Band und konnte meinen Vorsprung schnell ausbauen.“ Mit einem Start-Zielsieg sicherte sich Katt den Sieg in Vechta und wurde letztlich mit 21 Punkten belohnt, die seinen dritten Rang im Gesamtklassement festigten. „Natürlich möchte ich am Ende den zweiten Platz in der Weltmeisterschaft erringen.“ Die Chancen stehen für Katt vor dem letzten Lauf am kommenden Wochenende in Morizes (Frankreich) dabei nicht schlecht. „ Das ist eine tolle Bahn die mir liegt.“ Für den Neuwittenbeker gilt es 12 Punkte Rükstand auf Richard Speiser aufzuholen. „Das ist machbar“, gibt sich Katt indes zuversichtlich. Den WM-Titel sollte sich Joonas Kylmäkorpi wohl allerdings nicht mehr streitig machen lassen. Dafür müsste der Finne einen Totalausfall haben und der Deutsche Speiser in Morizes gleichzeitig mindestens 16 Punkte einfahren. „Ich denke Joonas lässt sich den Titel nicht mehr nehmen – verdient hat er es allemal!“ Das Ergebnis aus Vechta: 1.Kylmäkorpi (FIN) 28, 2.Katt (Neuwittenbeck) 21, 3.S.Tresarrieu (F) 21, 4.Speiser (Börwang) 18, 5.Rudolph (Pilsting) 17, 6.Smolinski (Olching) 17, 7.Pijper (F-NL) 14, 8.Kröger (Bokel) 14, 9.M.Tresarrieu (F) 14, 10.Franc (CZ) 14, 11.Philipps (GB) 13, 12.Fabriek (NL) 8, 13.Hall (GB) 6, 14.Rath (Teterow) 6, 15.Mustonen (FIN) 5, 16.Tebbe (Dohren) 4, 17.Appleton (GB) 3, 18.Lespinasse (F) 2
Stephan Katt zeigte in Vechta eine ganz starke Leistung und sicherte sich den Sieg.
Brokstedter Fahrer dominieren in Cloppenburg
Speedway: Wölbert, Kroner und Maaßen auf dem Siegerpodest
Brokstedt. Es war ein Wochenende ganz nach dem Geschmack der Verantwortlichen des MSC Brokstedt e.V. im ADAC. „Ich freue mich über die sportlichen Erfolge unserer Fahrer und gratuliere zu den gezeigten Leistungen!“ Für den Sportleiter des Speedway-Bundesligisten aus Schleswig-Holstein, Karl-Heinz Spur, ist der Erfolg der Club-Fahrer allerdings nicht unbedingt eine Überraschung. „Wir wissen schon, dass unsere Jungs mit einem großen Talent und mit dem nötigen sportlichen Ehrgeiz ausgestattet sind.“ Allen voran Stephan Katt, der in Herxheim beim diesjährigen Finale um die Deutsche Einzelmeisterschaft auf der Langbahn eine Klasse für sich darstellte und seinen Titel souverän verteidigte. Aber auch das Urgestein des MSC Brosktedt, Matthias Kröger, zeigte noch einmal seine ganze Routine und belegte in Herxheim den dritten Rang. Im Speedway-Sport präsentierten sich die drei anderen Teammitglieder des „Bundesliga-Dinos“ am vergangenen Wochenenden in perfekter Verfassung. Beim Speedway-Flutlichtrennen in Cloppenburg setzten sowohl Kevin Wölbert und Tobias Kroner als auch Danny Maaßen neue Maßstäbe. Während Wölbert und Kroner die ersten beiden Plätze in der A-Gruppe belegten, sicherte sich der Junior- Fahrer des MSC, Danny Maaßen aus Nordhastedt mit einem „Maximum“ den ersten Platz vor rund 5000 begeisterten Zuschauern im Stadion des MSC Cloppenburg. „Das ist ein irres Gefühl vor so einer Kulisse zu fahren“, so Maaßen, der hoch motiviert zu Werke ging und die internationale Konkurrenz beeindruckte und beherrschte. „Es ist schade, dass wir das Bundesliga-Finale verpasst haben. Ich glaube das mit dieser Mannschaft letztlich alles möglich gewesen wäre.“ Für Karl-Heinz Spur und sein Team laufen indes die Vorbereitungen für das Speedway-Rennen auf dem Holsteinring am 25. September. Im Rahmen des Finallaufs der Deutschen U21-Junioren-Meisterschaft will sich dann Danny Maaßen noch einmal den eigenen Fans präsentieren und auf das Podium steigen.

Die Bundesliga-Akteure des MSC
Brokstedt Kevin Wölbert (m. 1.) und Tobias Kroner (l. 2.) dominierten
das Speedway-Rennen in Cloppenburg. Kenneth Hansen (r.) belegte den dritten
Rang.

Danny Maaßen
(m.) vom MSC Brokstedt konnte in Cloppenburg mit einem „Maximum“ den
ersten Platz in der Gruppe B vor Marcel Helfer (l.) und Cyprian Szymko (r.)
belegen.
Souveräner Triumph in Herxheim
Langbahn:
„Catman“ verteidigt den Deutschen Meistertitel
Neuwittenbek/Brokstedt/Bokel. Stephan Katt hat es geschafft! Nach 2010 konnte der Motorradprofi aus Neuwittenbek bei Kiel den Titel des Deutschen Mesters auf der Langbahn verteidigen. Die Freude im Team von Stephan Katt war nach dem Finale entsprechend groß. Wieder einmal präsentierte sich der „Catman“ auf den Punkt genau perfekt eingestellt. „Ein großes Lob geht an mein Team. Meine Mechaniker Volli, Öse und Dennis haben wieder einmal alles gegeben – sie haben einen großen Anteil an diesem Titel!“ In der Tat passte bei Katt, der in der Speedway-Bundesliga für den MSC Brokstedt e.V. im ADAC startet, auf dem anspruchsvollen Oval in Herxheim scheinbar alles. Von Beginn an agierte er gewohnt souverän, zeigte sich konzentriert am Start und wusste seine fahrerischen Fähigkeiten geschickt zu nutzen. „Es hat mir einfach richtig viel Spaß gemacht und ich hatte von Beginn an das Gefühl, dass ich alles richtig gemacht hatte.“ Drei Laufsiege bedeuteten früh den Einzug in den entscheidenden Finallauf. Ähnlich bissig agierte nur Katts Brokstedter Teamkollege Matthias Kröger. Der Routinier konnte nach dem Ende der Vorrunden ganze 20 Zähler verbuchen und schien im Laufe des Rennens deutliche Ambitionen auf den Titelgewinn zu haben. Letztlich war es einmal mehr das Wetter, welches einen deutlichen Einfluss auf das Renngeschehen haben sollte. „Vor dem Finale setzten starke Regenfälle ein. Die Bahn veränderte sich schlagartig, so dass ich meine Linie ändern musste.“ Mit einer taktischen Meisterleistung sollte sich Stephan Katt letztendlich die Titelverteidigung sichern. „Ich wollte kein Risiko eingehen und fuhr ganz auf Sicherheit. Natürlich habe ich gerechnet, doch genau so ging mein Plan auf.“ Ein dritter Rang im letzten Lauf reichte dem Neuwittenbeker zum Gewinn der Deutschen Meisterschaft, die in seiner Titelsammlung einen ganz besonderen Platz einnimmt. „Es war schon ein hartes Stück Arbeit. Ich habe mich allerdings extrem intensiv vorbereitet und freue mich, dass meine taktische Marschroute aufgegangen ist.“ Für Matthias Kröger, dem zweiten Schleswig-Holsteiner im Teilnehmerfeld, endete der Ausflug nach Rheinland-Pfalz mit dem dritten Rang. Mit 19 Zählern lag der Bokeler letztlich zwar mit Martin Smolinski punktgleich auf, doch konnte ein Stechen aufgrund der Witterungsverhältnisse nicht mehr stattfinden. Am Ende hatte der Bayer durch das bessere Abschneiden im direkten Vergleich aber die Nase vorn.

Stephan Katt zeigte in Herxheim einmal mehr seine ganze Klasse und sicherte sich nach 2010 erneut den Titel des Deutschen Langbahn-Meisters.
Brokstedter Duo peilt Podestplatz an
Langbahn: Kröger und Katt starten beim DM-Finale
Bokel/Brokstedt/Neuwittenbek. Für Stephan Katt und Matthias Kröger, die zusammen in der Speedway-Bundesliga für den MSC Brokstedt e.V. im ADAC starten, steht am Sonntag ein ganz wichtiger Termin im Kalender. Beim Finale der Deutschen Langbahn-Einzelmeisterschaft wollen die beiden Schleswig-Holsteiner am Ende einen Platz auf dem Siegerpodest ergattern. „Die Bahn in Herxheim liegt mir“, so der amtierende Deutsche Meister auf der Langbahn, Stephan Katt. Der letzte Auftritt auf dem Oval in Rheinland-Pfalz endete für den Neuwittenbeker mit dem Gewinn des „Silberhelms“, für den 32jährigen nach eigenen Angaben „ein gutes Omen“. Ähnlich positiv ist Matthias Kröger gestimmt, dem auf dem anspruchsvollen Rundkurs sicherlich seine ausgeprägte Erfahrung zu Gute kommt. „Herxheim zählt eindeutig zu meinen Lieblingsbahnen“, so der Bokeler, der in höchsten Tönen von der Sandbahn mit den zwei unterschiedlichen Kurven spricht. „Die Kurven haben unterschiedliche Radien. Da gilt es hoch konzentriert zu Werke zu gehen und entsprechend mit dem Gashahn zu spielen.“ Für die beiden Norddeutschen gilt es nicht nur Herr über das Geläuf zu werden – die Konkurrenz um den Titel hat es derweil in sich. „Allein Richard Speiser und Martin Smolinski wollen mir natürlich bei meinen Bemühungen um die Titelverteidigung ordentlich einheizen.“ Das diese beiden Akteure auf ähnlich hohem Niveau wie Katt agieren wurde nicht zuletzt beim Langbahn-Team-WM-Finale deutlich, als sie zusammen mit dem „Catman“ und Jörg Tebbe am Ende als Mannschaft siegreich waren. „Martin Smolinski dürfte nach dem Gewinn des Grasbahn-Europameistertitels am vergangenen Wochenende zusätzlich motiviert sein.“ Katt und Kröger lassen sich jedoch nicht aus der Ruhe bringen. „Wir haben uns sicherlich wieder perfekt vorbereitet, so dass am Sonntag alles möglich ist.“ Für Kröger wäre der Sprung auf das Treppchen nach seinem dritten Rang im vergangenem Jahr in Scheeßel ein weiterer Höhepunkt in seiner Karriere und ein krönender Abschluss der diesjährigen Saison.

Matthias Kröger (vorn) und Stephan Katt vom MSC Brokstedt kämpfen am Sonntag um den Titel des Deutschen Meisters auf der Langbahn.
Katt verpasst EM-Titel
Motorrad: Brokstedter landete lediglich auf elftem Rang
Neuwittenbek/Brokstedt. Das Finale der Grasbahn-Europameisterschaft im britischen Skegness endete für den Neuwittenbeker Motorrad-Profi Stephan Katt mit einer Enttäuschung. „Ich hatte mir natürlich mehr erhofft – am Ende konnte ich meine eigenen Erwartungen jedoch nicht erfüllen.“ Auf der anspruchsvollen und sehr welligen Bahn hatte Katt, der in der Speedway-Bundesliga für den MSC Brokstedt e.V. im ADAC startet, zunächst große Mühe seine Linie zu finden. Nach drei Läufen befand sich der Schleswig-Holsteiner mit acht Punkten zwar noch voll auf Finalkurs, erlebte dann jedoch in seinem vierten Vorlauf ein wahres Fiasko. „Ich lag in Führung als Andrew Appleton neben mir die Kontrolle über sein Motorrad verlor und mich praktisch zu Boden riss!“ Zwar blieb Katt nach diesem Sturz unverletzt, doch sollte die Entscheidung des Unparteiischen alle Hoffnungen auf den Gewinn des Europameistertitels beenden. „Ich wollte mich über das B-Finale für den alles entscheidenden Lauf qualifizieren. Stattdessen wurde ich für einen nicht verschuldeten Sturz für einen Re-Start disqualifiziert.“ Am Ende fehlte Katt ein einziger Zähler um in den Lauf der sechs bestplatzierten Fahrer aus den Vorläufen zu kommen. Als schwachen Trost blieb dem Brokstedter Stahlschuhartisten ein Start-Ziel-Sieg im C-Finale. „Ich habe das Rennen ziemlich schnell abgehakt“, gab sich der 31jährige nach dem Auftritt in England gewohnt professionell. „Der Blick geht nun nach vorn. Am kommenden Sonntag steht das Finale um die Deutsche Langbahn-Meisterschaft in Herxheim an - dort möchte ich meinen Titel verteidigen!“
Jubel im Deutschen Lager gab es beim Grasbahn-EM-Finale in Skegness letztlich doch noch, konnte der Landshuter Martin Smolinski mit einer überzeugenden Leistung den ersten Platz behaupten und sich die europäische Bahnsport-Krone sichern. „Er hat nicht zuletzt aufgrund seiner durchweg starken Leistungen in dieser Saison den Sieg verdient!“ Für Stephan Katt war es am Ende eine Ehrensache, dass er zu den ersten Gratulanten des frischgebackenen Europameisters zählte.
Das Ergebnis der Grasbahn-Europameisterschaft: 1. Martin Smolinski, 2. Jannick de Jong (NL), 3. Andrew Appleton (GB), 4. Glen Phillips (GB), 5. Mark Stiekema (NL) und 6. David Howe (GB).
In den Vorläufen des Grasbahn-EM-Finales konnte Stephan Katt (m.) acht Punkte einfahren, musste am Ende jedoch alle Titelhoffnungen nach einem unverschuldeten Sturz begraben.
Maaßen mit starker Leistung
Speedway: Platz 2 in der Meisterschaft im Blick
Nordhastedt/Brokstedt. „Ich bin absolut glücklich mit meiner Leistung.“ Danny Maaßen zeigte sich nach dem vierten Lauf in der Deutschen U21-Speedway-Meisterschaft im bayrischen Berghaupten vollauf zufrieden mit seinem Auftritt. Ein unverschuldeter Sturz im ersten Lauf lies das Endergebnis des Nordhastedters zwar letztlich nicht makellos erschein, doch was der 17jährige im weiteren Verlauf der Veranstaltung präsentierte war Speedway-Sport auf höchstem Niveau. Drei Laufsiege und ein zweiter Platz bescherten Maaßen, der in der Speedway-Bundesliga für den MSC Broktedt e.V. im ADAC startet, am Ende mit elf Zählern den zweiten Platz. Besser agierte nur Kai Huckenbeck, der am Ende ein Maximum mit 15 Punkten verbuchen konnte, am Sturz von Maaßen im ersten Rennen jedoch nicht unbeteiligt war. „Heute hatte ich viel Spaß und absolut keinen Druck. Ich konnte frei auffahren.“ Danny Maaßen rangiert im laufenden Wettbewerb auf dem dritten Rang im Gesamtklassement, hält vor dem letzten Rennen jedoch alle Trümpfe in der Hand. „Ich denke ich kann den Heimvorteil nutzen und werde in Brokstedt noch einmal voll angreifen.“ Für das Rennen am 25. September auf dem Holsteinring, welches gleichzeitig das letzte in der laufenden Serie ist, hat der zur Zeit an zweiter Stelle liegende Marcel Helfer (AC Landshut) nach dem Rennen in Berghaupten seine Teilnahme abgesagt. Der Zehn-Punkte-Vorsprung auf Maaßen dürfte also bei einer Leistung wie zuletzt in Berghaupten für den Schleswig-Holsteiner also durchaus aufzuholen sein. „Druck werde ich mir allerdings nicht machen. Zurzeit habe ich den Kopf frei und werde meinem Stil auch im letzten Rennen treu bleiben!“ Die Zielsetzung im Team um Danny Maaßen ist dabei klar. „Wir werden noch einmal alles geben um am Ende den Vizemeistertitel zu erringen.“ Für den ganz großen Wurf wird es letztlich nicht mehr reichen. Auch wenn Maaßen in Brokstedt ein Maximum fahren und Kai Huckenbeck keinen Punkt einstreichen sollte, hätte der Bundesliga-Akteur des ST Wolfslake bei der dann herrschenden Punktgleichheit aufgrund des direkten Vergleichs mit Maaßen die Nase vorn. Maaßen: „Ich mache mir keinen Stress – ich will meinen Fans auf meiner Bahn eine ehrliche und solide Leistung präsentieren und mich damit für die tolle Unterstützung bedanken!“

„Ich hatte den Kopf frei und bin einfach meinen Stil gefahren.“ Die Stimmung im Team von Speedway-Nachwuchs-Ass Danny Maaßen ist nach dem starken Auftritt in Berghaupten bestens.
Nicht von dieser Welt
Langbahn-Team-WM: „Catman“ & Co. setzen neuen Maßstab
Brokstedt/Neuwittenbek/Scheeßel. Was den rund 4000 Bahnsportfans während des Finales der Langbahn-Team-Weltmeisterschaft 2011 auf dem Eichenring in Scheeßel geboten wurde erreichte eine neue Dimension. Mit einer mehr als überzeugenden Leistung sicherte sich das Team der Bundesrepublik Deutschland zum fünften Mal in Folge den Titel – rekordverdächtig! Von Beginn an lies die Equipe um Mannschaftskapitän Stephan Katt, der in der Speedway-Bundesliga für den MSC Brokstedt e.V. im ADAC startet, keinen Zweifel an ihrer sportlichen Überlegenheit. Die Konkurrenten aus Finnland, England, Frankreich und Tschechien wurden bei dieser großartigen Vorstellung zu laienhaften Statisten degradiert. Allen voran der Neuwittenbeker Stephan Katt bewies einmal merh seine ganze Klasse in seiner „Lieblingsdisziplin“, der Langbahn. „Ich habe die Herausforderung angenommen, die mir durch das Übertragen des Kapitänsamt übertragen wurde“, so der 31jährige, der in der vergangenen Saison auf dem Eichenring bereits den Titel des Deutschen Langbahn-Meisters erringen konnte. „Die Bahn liegt mir einfach!“ Ganz so gut wie der „Catman“ kamen allerdings nicht alle Akteure auf dem anspruchsvollen Geläuf in Niedersachsen klar. Nach einigen Vorläufen entschied die Jury nach jedem Lauf die Bahn auf ein Neues zu präparieren um die Chancengleichheit zu wahren. Für das Team aus Deutschland sollte sich dieses Umstand nicht als Nachteil auswirken. Mit Richard Speiser, Jörg Tebbe und Martin Smolinski hatten die Teamchefs Josef Hukelmann und Joachim Ohmer die perfekte Mannschaft zusammengestellt. „Es hat einfach Spaß gemacht in diesem Team“, so Katt, der vor allen Dingen mit seinen blitzschnellen Starts überzeugen konnte. Was sich den Fans in den Läufen bot war schon eindrucksvoll und wurde von den Gegnern lobend anerkannt. „Was Deutschland hier bietet ist nicht von dieser Welt!“ Das finnische Nachwuchstalent Aki-Pekka Mustonen zollte dem neuen und alten Weltmeister einen hohes Maß an Respekt. Nach der frühzeitigen Qualifikation für den entscheidenden Finallauf konnte sich die Deutsche Auswahl perfekt auf das Finale gegen die Vertretung aus den Niederlanden einstellen. Diese bliebt letztlich jedoch ohne Chance. Katt, Speiser und Smolinski belegten die drei ersten Plätze und sorgten damit für den bisher deutlichsten Sieg eines Weltmeisters in diesem Wettbewerb.
Die Deutsche Langbahn-Nationalmannschaft um Kapitän Stephan Katt (unten mitte) sicherte sich in Scheeßel den fünften Weltmeisterschafts-Titel in Folge.
Mit Spaß zum Erfolg
Grasbahn-EM:
Katt mit Maximum in Hertingen
Herstingen/Neuwittenbek. Das erste Halbfinale der Grasbahn-Europameisterschaft in Hertingen verlief ganz nach dem Geschmack von Stephan Katt. Auf der bestens präparierten Bahn zeigte der Neuwittenbeker vor rund 2000 Zuschauern einmal mehr seine ganze Klasse. Fünf Läufe – fünf Siege! Die Bilanz des „Catman“ an diesem Abend wieder einmal mehr als überzeugend. „Es lief alles perfekt. Mein Team hat super gearbeitet. Vielen Dank an Dennis und Öse.“ In der Tat passte beim Schleswig-Holsteiner einfach alles. „Es hat mir unheimlich viel Spaß gemacht.“ Der Spaßfaktor, der in Hertingen besonders groß geschrieben wurde sollte letztlich auch den Ausschlag zum Sieg vor Theo Pijper und Richard Speiser geben. „Ich bin super gestartet. Danach lief es wie von selbst.“ Die Leichtigkeit, die der Neuwittenbeker an den Tag gelegt hatte täuschte jedoch nicht darüber hinweg, dass sich Katt erneut akribisch auf das Rennen vorbereitet hatte. „Das ist für mich natürlich ein extrem wichtiges Wochenende. Europameisterschaft und Team-WM fordern die gesamte Konzentration.“ Nach der Pflicht soll bei Katt nun die Kür folgen. „Der EM-Lauf in Hertingen war eine perfekte Einstimmung auf die Weltmeisterschaft in Scheeßel.“ Mit der Deutschen Nationalmannschaft möchte Katt auf dem Eichenring als Kapitän den Weltmeisterschaftstitel verteidigen. „Ich werde direkt nach dem Rennen in Hertingen nach Scheeßel fahren um mich voll auf die Aufgabe mit der Mannschaft zu konzentrieren.“ Mit einem Erfolg könnte die eindrucksvolle Karriere des Schleswig-Holsteiners um einen Höhepunkt reicher werden. „Für uns geht es um sehr viel. Ich bin allerdings bereits als Mannschaftskapitän ein Zeichen zu setzen.“ An die Bahn im Niedersächsischen Scheeßel hat Katt beste Erinnerungen, konnte er doch im vergangenem Jahr genau an dieser Stelle den Titel des Deutschen Langbahnmeisters erringen.

Stephan Katt (l.) freut sich zusammen mit dem Pressesprecher des MSC Brokstedt, Michael Schubert, auf das Langbahn-Team-WM-Finale in Scheeßel.
Motiviert bis in die Haarspitzen
Langbahn-Team-WM: Stephan Katt will Titel verteidigen
Brokstedt/Neuwittenbek. Wenn am Sonntag um 14 Uhr das Startband auf dem Eichenring in Scheeßel (Niedersachsen) zum ersten Mal in die Höhe schnellt wird es für Stephan Katt ernst. „Ich fühle mich absolut fit, bin motiviert bis in die Haarspitzen und will den Titel verteidigen!“ Der 32jährige Neuwittenbeker möchte unbedingt den Weltmeisterschaftstitel auf der Langbahn zusammen mit der Deutschen Nationalmannschaft verteidigen. Dazu erhielt der Bahnsportprofi, der in der Speedway-Bundesliga für den MSC Brokstedt e.V. im ADAC aktiv ist, den „Ritterschlag“. „Ich war schon sehr überrascht als ich erfuhr das ich als Kapitän der Nationalmannschaft an den Start gehen werde.“ Für Katt bedeutet dieses Amt eine absolute Verpflichtung. „Es ist für mich klar, dass ich am Sonntag alles geben werde.“ Vor dem Finale in Scheeßel stand für den Schleswig-Holsteiner neben jeder Menge Fitnesstraining eine akribische technische Vorbereitung im Vordergrund. „Zusammen mit meinem Team habe ich die Motorräder vorbereitet und die Leistungskraft der Aggregate überprüft. Ich bin mir sicher, dass wir alles getan haben um den größtmöglichen Erfolg erzielen werden.“ Neben der Deutschen Auswahl streiten die Teams aus England, Finnland, Frankreich, Tschechien und den Niederlanden um die Krone im Bahnsport. „Angst habe ich nicht vor der Konkurrenz – eher Respekt!“ Katt präsentiert sich als Profi, der mit allen Wassern gewaschen scheint. „Ich kenne alle meine Gegner und weiß vorauf es ankommt.“ Ein taktische Konzept lässt sich der kühle Norddeutsche indes nicht entlocken. „Alle Theorie mag ja gut und schön sein. Entscheidend ist was auf der Bahn passiert.“ Genau hier will der „Catman“ letztlich allerdings die Nase vorn haben. Entscheiden könnten auf dem langgezogenen Oval in Scheeßel einmal mehr die Starts sein. „Wer die erste Kurve in Führung liegend passiert kann auf der langen Geraden sehr viel Vorsprung herausfahren.“ Für Stephan Katt sind es allerdings gerade diese Situationen, die ihn derzeit auszeichnen. „Letztlich wird allerdings die Teamleistung entscheidend sein.“ Für Deutschland geht neben dem Kapitän mit Richard Speiser, Jörg Tebbe und Martin Smolinski die derzeitige Langbahnelite der Republik an den Start. „ich denke wir werden als geschlossene Einheit auftreten“, so Katt, der nach dem Rennen einer Einladung in die Fernsehsendung „Sportclub“ folgen wird um von den Geschehnissen in Scheeßel zu berichten. Ausgestrahlt wird der Bericht am Sonntag ab 22,45 Uhr auf dem dritten Programm des Norddeutschen Rundfunks.
Stephan Katt vom MSC Brokstedt wird am Sonntag in Scheeßel als Kapitän der Deutschen Langbahn-Nationalmannschaft an den Start gehen.
Danny Maaßen machte Boden gut
Speedway: Dritter Rang in der Deutschen Meisterschaft
Landshut/Nordhastedt. Mit einem besonderen Erfolgserlebnis endete der zweite Lauf der aktuellen Deutschen U21-Meisterschaft im Speedway für Danny Maaßen. Der 17jährige, der in der Speedway-Bundesliga für den MSC Brokstedt e.V. im ADAC an den Start geht, zeigte im niederbayrischen Landshut eine ganz starke Leistung und kam mit insgesamt 13 Punkten hinter Kai Huckenbeck (15 Punkte) und Marcel Helfer (14 Punkte) auf den dritten Platz. Im aktuellen Wettbewerb konnte der Nordhastedter seine Platzierung verbessern und rangiert nach zwei von fünf Wertungsläufen an dritter Stelle. Von Beginn an lief das Rennen für Maaßen rund. Nach zwei zweiten Plätzen konnte Maaßen drei Laufsiege in Folge verbuchen. Auffällig dabei das Startverhalten des Dithmarschers. Bei rund 30 Grad im Stadion „Ellermühle“ bewahrte er stets einen kühlen Kopf und kontrollierte die Verfolger von Beginn an. „Die Technik war heute perfekt!“ Maaßen lobte das Engagement seines Teams, das neben der taktischen Unterstützung stets die richtige Einstellung an den Motorrädern gefunden hatte. „Meine Maschinen waren jeweils auf den entsprechenden Lauf abgestimmt. Ich musste mich nur noch auf das Fahren konzentrieren.“ Nach den vielen Rückschlägen der letzten Wochen war der Auftritt in Landshut für Maaßen Genugtuung und Motivation zugleich. „Ich fahre jetzt sehr zuversichtlich nach Diedenbergen.“ Auch im dritten Rennen der Gesamtserie am kommenden Sonntag möchte der Schleswig-Holsteiner ganz vorne mitfahren. „Mein Ziel ist ein Platz auf dem Podest.“ Mit acht Punkten Rückstand auf Kai Huckenbeck, den Führenden im Gesamtklassement, ist in der Meisterschaft noch lange keine Vorentscheidung gefallen. „Nach dem letzten Lauf will ich einen Grund zum Feiern haben!“ Dieser findet am 25. September dann vor „seinem“ Publikum auf dem Holsteinring in Brokstedt statt. Der zweite Vertreter aus dem nördlichsten Bundesland, Marco Gaschka (MSC Nordhastedt), hatte in Landshut viele technische Probleme und kam mit vier Zählern nur auf den elften Rang.

Danny Maaßen vom MSC Brokstedt zeigte beim Rennen in Landshut eine starke Leistung und rangiert derzeit in der Deutschen Speedway U21-Meisterschaft auf dem dritten Rang.
Brokstedt unterliegt trotzt starker Vorstellung
Speedway:
„Wikinger“ sind nun auf Schützenhilfe angewiesen
Brokstedt. „Wer kämpft darf verlieren – wer nicht kämpft darf nicht gewinnen!“ Der Pressesprecher vom MSC Brokstedt e.V. im ADAC, Michael Schubert, hatte für sein Team nach dem Auftritt in Landshut aufmunternde Worte parat. In der Speedway-Bundesliga unterlagen die „Wikinger“ bei den „Devils“ aus Niederbayern mit 39:47 und verpassten damit den vorzeitigen Einzug in die Finale der Eliteliga. Während der amtierende Deutsche Meister vor rund 1500 Zuschauern im Stadion „Ellermühle“ das begehrte Ticket für die alles entscheidenden Rennen lösen konnte, hofft das Team aus Schleswig-Holstein nun auf „Schützenhilfe“ durch die Mannschaft vom MC „Nordstern“ Stralsund. Sollten die Mecklenburger ihr letztes Rennen gegen das Speedwayteam Wolfslake (Brandenburg) gewinnen, würde der MSC Brokstedt als zweiter Vertreter die Finalläufe bestreiten können. „Wir haben uns in Landshut teuer verkauft“, so der Brokstedter Club-Vorsitzende Wolfgang Wrage. In der Tat zeigten die „Wikinger“ eine mehr als ansprechende Leistung. Als positive Überraschung agierte vor allen Dingen Stephan Katt aus Neuwittenbek, der nach langer Zeit wieder seine Klasse im Speedway-Sport zeigen konnte. „Heute passte bei mir einfach alles. Die Bahn lag mir und ich konnte mein Programm wie geplant abspulen.“ Am Ende verbuchte der aktuelle Deutsche Meister auf der Langbahn neun Punkte auf seinem Konto und überzeugte auch die härtesten Kritiker mit seiner Vorstellung. Als stärkster Fahrer in den Reihen der Schleswig-Holsteiner Stahlschuhartisten sorgte Kevin Wölbert für Begeisterung in den eigenen Reihen. Der MSC-Neuzugang aus Mecklenburg-Vorpommern steuerte 13 Zähler bei und stach als „Joker“ im zehnten Lauf als er zusammen mit Teamkollege Joonas Kylmäkorpi eine Weltklasseleistung an den Tag legte und das Rennen noch einmal spannend machte. Der Finne Kylmäkorpi blieb insgesamt hinter die in ihn gesetzten Erwartungen und konnte seine Leistungen aus dem Heimrennen vom letzten Wochenende nicht wiederholen. Insgesamt präsentierte sich der MSC als geschlossene Einheit, die über die gesamte Zeit das Rennen recht offen gestalten konnte. „Es ist natürlich sehr ärgerlich, dass wir verloren haben. In Landshut hängen die Trauben allerdings stets sehr hoch. Wir sind mit zufrieden mit unserer Leistung. Die Mannschaft hat Teamgeist bewiesen!“ Wolfgang Wrage zollte seinen Aktiven, die den taktischen Anweisungen der Teammanagerin Sabrina Harms folgten, viel Lob. In der Tat boten die „Wikinger“ eine starke Leistung, die letztlich allerdings nicht belohnt wurde. AC Langshut: Lee Richardson (17 Punkte), Martin Smolinski (11 Punkte), Marcel helfer (10 Punkte), Max Dilger (7 Punkte) und Thomas Stange (3 Punkte) MSC Brokstedt: Kevin Wölber (13 Punkte), Joonas Kylmäkorpi (11 Punkte), Stephan Katt (9 Punkte), Matthias Kröger (6 Punkte) und Danny Maaßen (0 Punkte).
Stephan Katt sorgte mit seiner starken Leistung für die größte, positive Überraschung im Team des MSC Brokstedt beim Auswärtsrennen in Landshut.
Einstimmung auf das WM-Finale
Bahnsport: Stephan Katt will Verantwortung übernehmen
von Michael Schubert
Brokstedt/Neuwittenbek. Für Bahnsport-Profi Stephan Katt steht ein kompaktes Wochenende an. Mit dem Team vom MSC Brokstedt e.V. im ADAC muss der Neuwittenbeker am Sonnabend in der Speedway-Bundesliga beim AC Landshut antreten. Dabei geht es für die Schleswig-Holsteiner nicht nur um die letzte Chance in das Finale der Deutschen Elite-Liga einzuziehen. „Ich bin mit meiner Leistung im vom letzten Wochenende überhaupt nicht zufrieden.“ Vor eigenem Publikum auf dem Holsteinring blieb Katt ebenso wie seine Teamkameraden von den „Wikinger“ hinter den Erwartungen, so dass letztlich eine 38:49-Schlappe zu Buche stand. „Da haben wir in Landshut einiges gut zu machen. Ich denke aber alle im Team werden noch einmal über das eigene Limit gehen – das sind wir unserem Club schuldig!“ Katt hat sich in der Woche vor dem Nord-Süd-Duell akribisch vorbereitet denn eine erneut desolate Leistung soll es auswärts nicht geben. „Die Chance zum Einzug in das Finale ist noch gegeben. Wir können den Sprung noch aus eigener Kraft schaffen und werden alles daran setzen um unser sportliches Ziel zu erreichen.“ Eigentlich wollte der 32jährige Bahnsportexperte aus Neuwittenbek bereits am Folgetag beim Grasbahnrennen in Rastede an den Start geben. Die extremen Witterungsbedingungen sorgten allerdings bereits am Donnerstag vor dem Rennen für eine Absage der Veranstaltung. „Das ist sehr schade. Ich wäre dort gern gestartet.“ Am Montag steigt dann das traditionsreiche Rennen in Nandlstadt, bei dem Katt zu den Favoriten zählt. Dieses Rennen wertet der amtierende Deutsche Meister auf der Langbahn als perfekte Einstimmung auf das Langbahn-Team-WM-Finale am 21. August auf dem Eichenring in Scheeßel. Als frischgebackener Kapitän der Deutschen Nationalmannschaft zeigt sich der „Catman“ bereit Verantwortung zu übernehmen. „Die Ernennung zum Mannschaftskapitän ist für mich Ehre und Verpflichtung zu gleich. Natürlich wollen wir unseren Titel verteidigen, doch wird dies sicherlich kein leichte Aufgabe.“ Für Katt sind es vor allen Dingen die Teams aus den Niederlanden und aus Frankreich, die ein großes Potential aufweisen. „Die Konkurrenz ist sicherlich heiß darauf uns den Titel streitig zu machen. Ich bin allerdings zuversichtlich. Die Bahn in Scheeßel passt perfekt zu mir und meinen Teamkollegen.“ In der Tat hat Katt an den Eichenring nur gute Erinnerungen, konnte er doch im letzten Jahr den nationalen Titel mit einem Maximum gewinnen. „Ich gehe die gestellten Aufgaben nacheinander an. Zunächst konzentriere ich mich voll auf meinen Einsatz für den MSC Brokstedt. Danach kümmere ich mich um die Langbahn-Weltmeisterschaft.“ Gestartet wird das Bundesliga-Duell zwischen dem AC Landshut und dem MSC Brokstedt am Sonnabend um 20 Uhr auf der Rennbahn „Ellermühle“ in Landshut.
Stephan Katt vom MSC Brokstedt hat sich für das Auswärtsrennen beim AC Landshut akribisch vorbereitet. Eine desolate Leistung gegen den amtierenden Deutschen Meister soll es nicht noch einmal geben.
MSC Brokstedt hofft auf Revanche in Landshut
Speedway: Letzte Chance zum Einzug in das Bundesliga-Finale
Von Michael Schubert .
Brokstedt. Die Enttäuschung bei den Aktiven und Verantwortlichen des MSC Brokstedt war groß. Matthias Kröger brachte es auf den Punkt: „Ich bin mit meiner Leistung überhaupt nicht zufrieden!“ Dabei hatte sich der Kapitän der Speedway-Bundesliga-Mannschaft des MSC Brokstedt e.V. im ADAC für das Spitzenduell gegen den AC Landshut eine Menge vorgenommen. „Wir wollten natürlich den vorzeitigen Einzug in die Finalläufe lösen.“ Dieses Unternehmen ist nach dem ernüchternden 38:49 vor rund 900 Zuschauern auf dem Holsteinring erst einmal in weite Ferne gerückt. Kröger selbst steuerte zum Brokstedter Ergebnis lediglich fünf Punkte bei und blieb weit hinter dem eigenen Anspruch. „Ich habe zwei Läufe absolut versaut – das weiß ich und daran arbeite ich!“ Lediglich der Finne Joonas Kylmäkorpi, der mit 21 Zählern zum erfolgreichsten Fahrer des Rennens avancierte, erfüllte für das Team der „Wikinger“ die in ihn gesetzten Erwartungen. „Ein starker Fahrer in unseren Reihen war einfach zu wenig.“ Neben Kröger blieben allerdings auch seine Teamkollegen Tobias Kroner (acht Punkte), Stephan Katt (vier Zähler) und Junior-Fahrer Danny Maaßen dessen Konto gegen Landshut leer blieb, weit hinter ihren Möglichkeiten. Den Gästen aus Bayern reichte letztlich eine geschlossene Mannschaftsleitung zum Sieg. Viel Zeit zur Pflege der Wunden bleiben Kröger & Co indes nicht. Bereits am kommenden Sonntag steht das „Re-Match“ gegen den amtierenden Deutschen Meister an. Der enge Terminkalender resultiert letztlich aus der Tatsache, dass die Begegnung mit den „Devils“ aus Landshut bereits zweimal wetterbedingt ausfallen musste. Ein Sieg in Landshut könnte für den nördlichsten Bundesligisten der Republik letztlich auch wirtschaftlich immens wertvoll sein, könnte die Finalteilnahme doch noch einmal als Zuschauermagnet fungieren. Hierfür gilt es jedoch sich sportlich auf einem anderen Niveau zu präsentieren als zuletzt. „Noch einmal werden wir uns nicht so verkaufen“, gibt sich Matten Kröger vor dem Duell in Landshut kämpferisch. „Ich möchte noch einmal in meiner Karriere oben stehen und diese Chance dazu nutzen!“ Der Bokeler überlässt dabei nichts dem Zufall. „Ich werde vor dem Rennen zusammen mit Stephan Katt ein intensives Training in Vojens absolvieren.“ Die Bahn im Dänischen Nachbarland weißt laut Kröger ähnliche Verhältnisse auf wie das Geläuf in Landshut. Gestartet wird das Rennen in Landshut am Sonnabend um 20 Uhr. Der MSC Brokstedt fährt in Landshut in folgender Besetzung: Joonas Kylmäkorpi, Kevin Wölbert, Matthias Kröger, Stephan Katt und Danny Maaßen.
Matthias Kröger (vorn) und das Team des MSC Brokstedt wollen am Sonnabend die letzte Chance zum Einzug in die Finalläufe der Speedway-Bundesliga nutzen
MSC Brokstedt mit drittem Versuch
Speedway: Bundesliga-Heimrennen soll am 7. August starten
von Michael Schubert
Brokstedt. „Aller guten Dinge sind drei!“ So lautet derzeit das Motto beim MSC Brokstedt e.V. im ADAC. Nach zwei wetterbedingten Absagen des Heimrennens gegen den AC Landshut in der Speedway-Bundesliga geben sich die Verantwortlichen beim nördlichsten Vertreter in der Eliteliga zuversichtlich, dass es nun endlich am 7. August auf dem heimischen Holsteinring in Brokstedt zum Aufeinandertreffen der Spitzenteams kommen wird. „Langsam gehen uns die Alternativtermine aus“, so Wolfgang Wrage mit einer gehörigen Portion Galgenhumor. Der Vorsitzende des MSC hat in der nunmehr 28jährigen Geschichte des Speedway-Clubs aus Schleswig-Holstein Ähnliches noch nicht erlebt. Trotz der zwei Rennausfälle und der damit verbundenen finanziellen Einbussen sehen die Verantwortlichen in Brokstedt die Existenz des Vereins allerdings noch nicht gefährdet. „Natürlich sind kurzfristige Absagen solcher Veranstaltungen immer bitter. Da wir allerdings bisher solide gewirtschaftet haben sollten wir aber auch diese aufgezwungene Krise meistern.“ Wrage baut beim erneut angesetzten Wiederholungstermin umso mehr auf die Solidarität der Bahnsportfans in Deutschland. „Nach diesen zwei Niederschlägen wäre es natürlich überwältigend, wenn wir am 7. August eine volle Hütte vermelden könnten.“ Sportlich gesehen wird sich beim MSC nichts ändern. Auch zum neu angesetzten Renntermin möchten die „Wikinger“ ihre Wunschformation aufbieten. „Natürlich hat ein Prädikatsrennen in der Speedway-Bundesliga Vorrang vor offenen Veranstaltungen.“ So hofft Wrage mit seinen Mitstreitern darauf mit alle Teammitglieder planen zu können. Den weitesten Anreiseweg wird dabei Juniorfahrer Danny Maaßen haben, der am Tag zuvor ein Rennen mit der Speedway-Nationalmannschaft in Schweden bestreiten muss, jedoch alles daran setzen wird gegen Landshut die Brokstedter Farben vertreten zu können. Das Rennen des aktuellen Tabellenführers der Speedway-Bundesliga, dem MSC Brokstedt, gegen den amtierenden Deutschen Meisters vom AC Landshut wird ab 14 Uhr ausgetragen, das Training beginnt am 7. August bereits um 10 Uhr. Die am 19. Juni erworbenen Eintrittskarten behalten auch am nunmehr dritten angesetzten Renntermin ihre Gültigkeit. Der MSC Brokstedt plant gegen Landshut mit folgender Aufstellung: Kevin Wölbert, Tobias Kroner, Matthias Kröger, Stephan Katt und Danny Maaßen.
Doppelte Herausforderung
Speedway: Danny Maaßen will zweifachen Erfolg
Von Michael Schubert
Brokstedt/Nordhastedt. Für Danny Maaßen steht ein Wochenende mit zwei ganz großen sportlichen Herausforderungen auf dem Programm. „Ich möchte natürlich alles geben um bei beiden Verpflichtungen am Ende möglichst weit oben auf dem Siegertreppchen zu stehen.“ Das 17jährige Nachwuchstalent, welches sich ganz dem Speedway-Sport verschrieben hat, stellt sein Können dabei ganz in den Dienst der Mannschaft. So folgt der Nordhastedter am kommenden Sonnabend der Nominierung in die U19-Speedway-Nationalmannschaft, die im Schwedischen Eskilstuna im Halbfinale 1 um den Einzug in das Finale der Mannschafts-Europameisterschaft kämpfen wird. „Das ist natürlich eine ganz große Herausforderung für mich. Das Finale wäre für mich einer der bisher größten Erfolge in meiner Karriere.“ Der Nordhastedter hat sich für seinen großen Auftritt im Dress der Republik akribisch vorbereitet. So investierte der Auszubildende zum Zweiradmechaniker eine komplette Woche um auf dem Dithmarschenring in Albersdorf zu trainieren und das richtige Set-up für seine Motorräder zu finden. „Wir haben zwei Motoren getestet, die wir selbst präpariert haben und ich bin sehr zufrieden. Mein Team hat sehr gut gearbeitet und ich gehe hoch motiviert an die gestellten Aufgaben.“ Nach seinem Einsatz in Schweden bleibt Maaßen nur wenig Zeit zur Erholung. Bereits am Sonntag steht das Speedway-Talent als Junior-Fahrer im Team des MSC Brokstedt e.V. im ADAC für die Spitzenbegegnung in der Speedway-Bundesliga gegen den AC Landshut. „ich freue mich auf das Rennen gegen den Deutschen Meister. Die Fans auf dem Holsteinring haben uns am 1. Mai einmalig unterstützt – ich hoffe wir können auch am Sonntag auf den entsprechenden Rückhalt bauen!“ Geht es nach Danny Maaßen so soll am kommenden Sonntag bereits das Ticket für die Finalläufe der Deutschen Eliteklasse gelöst werden. „Das wäre natürlich der absolute Höhepunkt in meiner noch jungen Karriere. Zur Zeit läuft es bei mir allerdings so gut das ich denke, dass alle möglich ist!“ Unter Druck setzt sich „Fast-Danny“ indes nicht. „Mir ist es eigentlich egal wo und gegen wen ich fahre – ich habe eigentlich nur Spaß am Speedway!“ Den Fans dürfte es Recht sein. Mit seiner Unbekümmertheit bietet der Schleswig-Holsteiner seit geraumer Zeit eine ganz neue Perspektive im Speedway-Sport in Deutschland…
Danny Maaßen in
Führung!
Geht es nach dem 17jährigen Nordhastedter Speedway-Talent könnte sich dieses
Bild an jedem Wochenende wiederholen.
Vier Weltmeister am Start
Speedway: Bundesliga-Spitzenduell wird Stelldichein der Stars
von Michael Schubert
Brokstedt. Zweimal wurde das Spitzenduell in der Speedway-Bundesliga zwischen dem MSC Brokstedt e.V. im ADAC und dem AC Landshut aufgrund widriger Witterungsbedingungen bereits abgesagt – am kommenden Sonntag (7.August) soll es nun endlich auf dem Holsteinring in Brokstedt zur Sache gehen. Wenn die heimischen „Wikinger“ die „Devils“ aus Bayern zum sportlichen Vergleich bitten, ist dies gleichzeitig ein absoluter Leckerbissen für die Fans der Bahnsportszene in Deutschland. Aufgrund der zweimaligen Verlegung des Renntermins ergibt sich nunmehr eine personelle Situation, die das Aufeinandertreffen des Tabellenführers aus Schleswig-Holstein mit dem amtierenden Meister der Eliteliga zu einem absoluten Höhepunkt im Szenekalender werden lässt. „Aufgrund der Tatsache, dass unser Fahrer Kevin Wölbert vertragliche Verpflichtungen in der englischen Eliteliga nachkommen muss, galt es für uns einen würdigen Ersatz zu finden“, so MSC-Vorsitzender Wolfgang Wrage. Mit Joonas Kylmäkorpi konnte für das Rennen gegen Landshut ein absolut würdiger Ersatz gefunden werden. „Somit werden wir den Fans am Sonntag gleich vier amtierende Weltmeister präsentieren können.“ Neben dem derzeitigen Langbahn-Einzelweltmeisters Kylmäkorpi aus Finnland, stehen mit Stephan Katt und Matthias Kröger die beiden Langbahn-Team-Weltmeister in der Equipe des Gastgebers. Martin Smolinski, der für Landshut an den Start geht, konnte zusammen mit den beiden Brokstedtern im vergangenem Jahr den Titel mit der Mannschaft erringen und komplettiert somit das weltmeisterliche Quartett, welches sich den Fans am Sonntag auf dem Hosteinring präsentiert. „Wir hoffen natürlich nach den zwei Absagen auf den entsprechenden Zuspruch der Fans.“ Wolfgang Wrage ist sicher zusammen mit zahlreichen Helfern alle Hebel in Bewegung gesetzt zu haben um den Zuschauern eine ganz besondere Veranstaltung bieten zu können. „Die sportliche Herausforderung ist natürlich immens.“ Immerhin können die „Wikinger“ mit einem Erfolg über die Devils bereits vorzeitig den Einzug in die Finalläufe der Speedway-Bundesliga feiern. „Uns hat vor der Saison eigentlich keiner auf der Rechnung gehabt – umso interessanter ist die Situation natürlich jetzt.“ Für den Mannschaftskapitän des MSC, Matthias Kröger, bietet das sportliche Duell gegen den Deutschen Meister einen ganz besonderen Reiz. „Ich möchte natürlich noch einmal die Chance ergreifen um mit dem MSC um den Titel mitzufahren.“ Für Kröger wäre der Einzug in das Finale wohl eine ebenso große Genugtuung wie für seinen Teamkollegen Stephan Katt. „Wir mussten uns vor der Saison mit heftiger Kritik der so genannten Experten auseinander setzen. Jetzt wollen wir unserem Club, der zu uns gehalten hat, möglichst viel zurückgeben!“ Geht es nach Stephan Katt soll am kommenden Sonntag der dritte Sieg im dritten Bundesliga-Lauf eingefahren werden. „Ich bin heiß – Landshut kann kommen!“
Gestartet wird das Spitzenduell der Liga am Sonntag um 14 Uhr auf dem Holsteinring in Brokstedt. Das Training sowie die Rennen des Rahmenprogramms beginnen um 10 Uhr. Die Formation des MSC Brokstedt: 1. Joonas Kylmäkorpi, 2. Tobias Kroner, 3. Matthias Kröger, 4. Stephan Katt, 5. Danny Maaßen Die Aufstellung des AC Landshut: 7. Martin Smolinski, 8. Peter Ljund, 9. Thomas Stange, 10. Max Dilger, 11. Marcel Helfer
Der Mannschaftskapitän des MSC Brokstedt, Matthias Kröger, will es noch einmal wissen! Am kommenden Sonntag will der 42jährige alles geben um mit einem Erfolg gegen die „Devils“ aus Landshut auf dem heimischen Holsteinring in Brokstedt mit seinem Team das Ticket für den vorzeitigen Einzug in die Finalläufe der Speedway-Bundesliga zu lösen
MSC-Fahrer das Maß der Dinge
Sandbahn: Kröger und Katt dominieren unter Flutlicht in Werlte
Von Michael Schubert
Brokstedt/Bokel/Neuwittenbek. Das 40. Internationale-Flutlicht-Sandbahnrennen des MSC Werlte wurde für zwei Schleswig-Holsteiner zur großen Bühne. Auf dem Hümmling-Ring zeigten Matthias Kröger (Bokel) und Stephan Katt (Neuwittenbek) vor rund 4500 Zuschauern einmal mehr ihre Klasse im Bahnsport und dominierten die hochklassig besetzte Veranstaltung nach Belieben. Allein Katt, der mit 20 Punkten das „Maximum“ einfuhr, zeigte ein beeindruckende Leistung. Als er gleich zweimal den Start gegen seinen Teamkollegen Matthias Kröger, mit dem er zusammen in der Speedway-Bundesliga beim MSC Brokstedt e.V. im ADAC auf Punktejagd geht, verlor, zeigte der 31jährige sein Kämpferherz um sich jeweils noch den Laufsieg zu sichern. „Matten war heute unheimlich schnell unterwegs. Ich glaube wir haben den Fans eine gute Show geboten. Ich bin absolut zufrieden mit meiner Leistung.“ Der amtierende Deutsche Meister auf der Langbahn, der kürzlich zum Kapitän der Langbahn-Nationalmannschaft für das Weltmeisterschaftsfinale am 21. August in Scheeßel nominiert wurde, krönte seine rundum nahezu perfekte Vorstellung mit zwei weiteren Höhepunkten. Als schnellster Teilnehmer im Wettbewerb um den Bahnrekord verwies Katt die Konkurrenz auf die Plätze. Einen weiteren Erfolg durfte der Neuwittenbeker beim NBM-Sonderlauf feiern, als er vor Jörg Tebbe die Zielflagge sah. Leicht getrübt wurde die Stimmung im Team des „Catman“ als die Technik im „DEKA-Handicap-Lauf“ versagte und Katt bereist am Start ausfiel. Aus Schleswig-Holsteiner Sicht gab es allerdings auch hier Grund zur Freude, sicherte sich doch der Bokeler Matthias Kröger den Laufsieg vor dem Holländer Dirk Fabriek. Insgesamt war der Ausflug nach Werlte für die beiden Brokstedter Stahlschuhartisten eine lohnende Angelegenheit und Werbung für den Motorradsport. „Das war eine perfekte Einstimmung auf die Spitzenbegegnung in der Speedway-Bundesliga,“ so Kröger, der zusammen mit seinen Teamkollegen am kommenden Sonntag ab 14 Uhr die „Devils“ vom AC Landshut auf dem Holsteinring in Brokstedt empfängt. „Mit einem Erfolg könnten wir vorzeitig das Ticket für die Finalläufe lösen.“ Kröger hofft dabei natürlich auf die breite Unterstützung der Fans, die den Holsteinring dann hoffentlich in einen wahren „Hexenkessel“ verwandeln.
Matthias Kröger (vorn) und Stephan Katt vom MSC Brokstedt dominierten das
40. Internationale-ADAC-Sandbahnrennen in Werlte.
Ehre und Verpflichtung zugleich
Langbahn-WM: Stephan Katt als Kapitän für Deutschland nominiert
Brokstedt/Neuwittenbek. Wenn am 21. August die Deutsche Nationalmannschaft im niedersächsischen Scheeßel den Weltmeisterschaftstitel auf der Langbahn verteidigen möchte, steht ein Mann ganz besonders im Rampenlicht. Mit Stephan Katt aus Neuwittenbek wurde der amtierenden Deutschen Meister in dieser Motorsportdisziplin als Kapitän für das Team nominiert, welches den Titel möglichst zum fünften Mal in Folge erringen möchte. „Natürlich ist die Titelverteidigung das große Ziel“, so Katt, der das Amt des Mannschaftskapitän als absolute Ehre ansieht. „Nebenbei ist das natürlich eine ganz große Verpflichtung für mich.“ Einen besonderen Druck verspürt der 31jährige Stahlschuhartist, der in der Speedway-Bundesliga für den MSC Brokstedt e.V. im ADAC aktiv ist, indes nicht. „Scheeßel ist eine gute Bahn, die mir absolut entgegen kommt.“ Immerhin konnte der „Catman“ im vergangenen Jahr auf dem Eichenring seinen ersten nationalen Titel auf der Langbahn erringen. Die Art und Weise, wie dies geschah lässt für das Deutsche Team hoffen, blieb der Schleswig-Holsteiner doch damals ohne Punktverlust und beeindruckte vor allen Dingen durch seine überlegenen Starts. „Ich denke beim WM-Finale wartet ein anderes Kaliber auf uns.“ Katt gibt sich allerdings absolut zuversichtlich, das sportliche Ziel zu erreichen. „Mit Martin Smolinski, Jörg Tebbe und Richard Speiser haben wir ein ganz starkes Team. Zur Zeit gibt es in Deutschland überdurchschnittlich viele starke Fahrer auf der Langbahn.“ Für Teamchef Josef Hukelmann blieb also die Qual der Wahl bei der Nominierung seines Teams. Das der zweite Vertreter aus dem nördlichsten Bundesland, Matthias Kröger, nicht nominiert wurde wertete Katt zwar als kleinen Wehrmutstropfen, doch sei dies alles zuvor abgesprochen worden. „In den letzten Jahren steckte Jörg Tebbe ein ums andere Mal zurück – jetzt war er einfach einmal dran.“ In den kommenden Wochen wird sich der frischgebackenen Kapitän des Nationalteams auf die Aufgabe in Scheeßel mit einigen interessanten Rennen vorbereiten. Im Mittelpunkt stehen dabei die Einsätze in der Speedway-Bundesliga. Am 7. August gilt es zunächst mit dem MSC Brokstedt das Heimrennen gegen den AC Landshut zu bestreiten um nur eine Woche später erneut gegen die Devils – diesmal in Landshut – anzutreten. „Ich möchte mit dem MSC natürlich gern das Finale der Bundesliga erreichen. Die Verantwortlichen haben mir so viel Vertrauen geschenkt – jetzt möchte ich natürlich möglichst viel zurückgeben!“ Ein Stück „Heimatgefühl“ wird Katt allerdings auc in Scheeßel erleben können. Mit Michael Schubert wurde der Stadionsprecher vom MSC Brokstedt auch beim WM-Finale als Co-Kommentator neben Horst Kaiser verpflichtet.
Stephan Katt wird als Mannschaftskapitän die Deutsche Nationalmannschaft beim Langbahn-Team-WM-Finale am 21. August in Scheeßel führen.
Kampfansage des „Catman“
Langbahn: Motorenschäden sorgen für Enttäuschung
von Michael Schubert
Brokstedt/Bokel/Neuwittenbek.
Für Motorradprofi Stephan Katt endete der „Ausflug“ nach Finnland mit einer
herben Enttäuschung. Konnte der Neuwittenbeker, der in der Speedway-Bundesliga
für den MSC Brokstedt e.V. im ADAC startet, beim offenen Langbahnrennen in Vaasa
am vergangenem Mittwoch hinter Lokalmatador Akki Peta Mustonen und vor seinem
Clubkameraden vom MSC, Matthias Kröger (Bokel), noch den zweiten Platz belegen,
folgte beim dritten Weltmeisterschaftslauf in Forssa eine derbe Enttäuschung.
„Natürlich hatte ich mir viel vorgenommen. Ich wollte die Führung in der
Weltmeisterschaft zurück erobern.“ Ein Ausfall nach einem Motorschaden in seinem
ersten Lauf sollte dem amtierenden Deutschen Meister auf der Langbahn bereits
frühzeitig einen Strich durch die berühmte Rechnung machen. Katt kämpfte danach
zwar eindrucksvoll, konnte aus seinen zwei nächsten Starts jedoch nur lediglich
fünf Zähler einfahren nicht zuletzt weil die Technik auch im zweiten Lauf
versagte und Katt nicht mit voller Leistung agieren konnte. Für den
Schleswig-Holsteiner letztlich zu wenig um im laufenden Wettbewerb weitere
Impulse setzen zu können. Sein Brokstedter Clubkamerad Kröger hatte indes einen
eindeutig besseren Tag erwischt. Mit zehn Zählern nach drei Läufen befand sich
der 42jährige aus dem Kreis Pinneberg dabei voll im Soll. Alle Bemühungen von
Katt, das Ergebnis noch nach oben zu korrigieren, sollten letztlich am Wetter
scheitern. Einsetzender Starkregen verwandelte die Bahn in eine Schlammwüste,
auf der kein regulärer Rennbetrieb mehr möglich war. Nutznießer des Rennabbruchs
sollte letztlich der amtierende Weltmeister Joonas Kylmäkorpie sein. Mit 14
Zählern landete der Finne auf seiner „Hausbahn“ am Ende auf den ersten Rang und
konnte seine Führung im Gesamtklassement nunmehr auf 58 Punkte ausbauen. Der „Catman“
fiel nach dem dritten WM-Durchgang mit insgesamt 47 Punkten auf den dritten Rang
zurück. Richard Speiser konnte mit zehn Punkten auf der Habenseite auf den
zweiten Rang vorschnellen und nennt nun 51 Punkte sein Eigen. „Ich bin zwar sehr
enttäuscht doch der Catman wird weiter kämpfen“, so ein kämpferischer Stephan
Katt. „Ich werde alles geben um doch noch in der WM nach vorn zu kommen. Noch
stehen vier Läufe an und die will ich alle gewinnen!“
Nach dieser klaren Kampfansage an die Konkurrenz bleibt Katt nach dem
Abbruchrennen in Finnland nur wenig Zeit zur Entspannung. Bereits am kommenden
Mittwoch steht der vierte Weltmeisterschaftslauf auf der Langbahn in Marmande
(Frankreich) an und dort soll es endlich wieder Grund zum Feiern im Lager des „Catman“
geben.
Der aktuelle Stand der Langbahn-WM nach dem dritten Rennen in Forssa (Finnland)
(Abbruch nach dem neunten Lauf):
1. Joonas
Kylmäkorpie (Finnland) 58 Punkte, 2. Richard Speiser (D.) 51 Punkte, 3. Stephan
Katt (D.) 47 Punkte.
Technische Probleme sorgten in Forssa für eine herbe Enttäuschung für Stephan Katt.
Favoritenrolle für Matten Kröger
Sandbahn:
MSC-Routinier startet in Mulmshorn
von Michael Schubert
Brokstedt/Bokel. Auf Matthias Kröger aus Bokel (Kreis Pinneberg) wartet am Sonntag eine ganz besondere Aufgabe. Beim 37. Internationalen Sandbahnrennen auf dem Wümmering in Mulmshorn geht der 42jährige, der in der Speedway-Bundesliga für den MSC Brokstedt e.V. im ADAC startet, als einer der ganz heißen Anwärter auf den Sieg an den Start. „Mulmshorn ist immer eine ganz spezielle Angelegenheit. Die Bahn ist sehr anspruchsvoll und fordert das gesamte Können.“ Dass Kröger auf dem Oval in Niedersachsen jedoch bestens zurecht kommt hat er in den letzten Jahren immer wieder eindrucksvoll bewiesen. So stand der Mannschaftskapitän der „Wikinger“ bereits im vergangenen Jahr ganz oben auf dem Siegerpodest. „Ich rechne allerdings mit starker Konkurrenz.“ Neben Christian Hülshorst ist es vor allen Dingen Jörg Tebbe, der als heißer Anwärter auf den Gesamtsieg in Frage kommt. Insgesamt wollen die Veranstalter vom MSC Mulmshorn den Fans 34 Rennläufe bieten. Dabei hat die altehrwürdige Rennbahn jüngst ein ganz neues Gesicht bekommen. Um die Sicherheit der Fahrer weiter zu verbessern wurden erweiterte Auslaufzonen geschaffen. Dadurch reduzierte sich die Bahnlänge um 50 auf nunmehr 750 Meter. Für Kristian Drossmann kommt der Start in Mulmshorn indes zu früh. „Ich hatte eigentlich geplant in Mulmshorn mein erstes Rennen nach meiner Verletzungspause zu fahren muss jedoch immer noch passen.“ Zwar sei der Heilungsprozess nach der Operation des komplizierten Schlüsselbeinbruchs gut vorangeschritten, doch gab es von ärztlicher Seite noch kein „grünes Licht“ für den Wattenbeker. „Ich bin froh das ich wieder arbeiten kann. Der Sport muss leider noch etwas warten,“ so Drossmann, der hofft nun am 24.Juli in Brokstedt im Rahmenprogramm des Speedway-Bundesligarennens auf dem Holsteinring ans Band fahren zu können.Das Hauptrennen in Mulmshorn wird am Sonntag auf dem Wümmering um 14 Uhr gestartet. Die Siegerehrung soll gegen 17 Uhr erfolgen und Matthias Kröger hofft dabei natürlich auf den ersten Platz zu landen.
Der Wümmering in Mulmshorn liegt Matten Kröger. Nach seinem Sieg im vergangenem Jahr geht der Routinier vom MSC Brokstedt e.V. im ADAC auch am Sonntag als Favorit an den Start.
Blick nach vorn gerichtet
Langbahn: Stephan Katt gibt sich nach Enttäuschung kämpferisch
von Michael Schubert
Neuwittenbek/Brokstedt. Für Stephan Katt blieb nach dem zweiten Weltmeisterschaftslauf auf der Langbahn in Forus (Norwegen) nur wenig Zeit zur Entspannung. „The show must go on“ lautet in diesen Tagen das Motto des amtierenden Deutschen Meisters, der im hohen Norden einige wichtige Punkte im Kampf um den Titel verloren hatte. „Eigentlich lief alles wie geplant“, so Katt, der in der Speedway-Bundesliga für den MSC Brokstedt e.V. im ADAC startet. In seinen ersten Läufen zeigte der Neuwittenbeker einmal mehr seine Klasse und schien sich ganz klar auf der Siegerstrasse zu befinden. „Ich ärgere mich natürlich sehr über meine zwei Ausfälle zumal ich daran keinerlei Schuld habe.“ Während Katt in seinem letzten Vorlauf einen Federbeinbruch an seinem Motorrad beklagen musste, war es im Finale der Motor, der dem Schleswig-Holsteiner einen Strich durch die berühmte Rechnung machte. Nutznießer der Misere war letztlich der Finne Jonas Kylmäkorpi, der im Gesamtklassement an Katt vorbeiziehen konnte und nun die Weltmeisterschaft mit zwei Zählern Vorsprung vor dem „Catman“ anführt. „Das Rennen in Norwegen ist abgehakt. Ich konzentriere mich jetzt auf die anstehenden Aufgaben.“ So will Katt sich am kommenden Sonntag beim Grasbahnrennen in Zweibrücken auf die bevorstehenden „Auslandseinsätze“ vorbereiten. „Ich werde direkt nach dem Rennen nach Finnland reisen.“ Dort wird Katt am kommenden Mittwoch ein offenes Sandbahnrennen in Vaasa bestreiten, ehe es dann zum dritten WM-Lauf nach Forssa geht. „Dort möchte ich natürlich wieder voll angreifen.“ Katt präsentiert sich gewohnt kämpferisch, gilt es doch die Führung im Teilnehmerfeld zurück zu erobern. Bereits drei Tage nach dem Rennen in Finnland steigt dann die vierte Runde in der Titelvergabe. „Das Rennen in Marmande wird eine ganz heiße Kiste und Richtung weisend für den weiteren Verlauf der Weltmeisterschaft.“ Katt selbst hat dabei ein eher gespaltenes Verhältnis zu den Austragungsorten bei den französischen Nachbarn. „Ich denke über die dort vorherrschenden Zustände ist viel gesagt worden. Ich hoffe nur die Kritiken sind angekommen und die Veranstalter haben entsprechende Maßnahmen getroffen.“ Aber auch hier blickt Katt zielstrebig nach vorn. „Wer Weltmeister werden will muss in jeder Situation klar kommen!“ Der Neuwittenbeker scheint in jedem Fall für die anstehenden Aufgaben gerüstet und geht mit viel Elan und hoch motiviert auf seine „Europatournee“ die am Ende ganz oben auf dem Siegerpodest enden soll.
Für Stephan Katt aus Neuwittenbek stehen zwei wichtige WM-Läufe auf der Langbahn an.
Gerüstet für den nächsten Streich
Langbahn: Brokstedter Trio dominierte in Altrip
von Michael Schubert
Brokstedt/Bokel/Neuwittenbek. Stephan Katt und Matthias Kröger bleiben auf der Langbahn derzeit das Maß aller Dinge. Beim traditionellen Sandbahnrennen auf dem so genannten „Altriper Ei“ in Ludwigshafen am Fronleichnam-Tag zeigten die Schleswig-Holsteiner, die beide zusammen in der Speedway-Bundesliga für den MSC Brokstedt e.V. im ADAC an den Start gehen, einmal mehr ihre ganze Klasse. In der Gesamtwertung belegte Katt mit 19 Punkten den ersten Platz und blieb dabei nur einen Zähler unter „Maximum“. Auf den zweiten Platz landete Jörg Tebbe (17 Punkte) vor Matthias Kröger aus Bokel, der in der Gesamtwertung 16 Punkte auf seinem Konto verbuchen durfte. „Natürlich hätte ich auch gern den Sonderlauf um den Goldenen Römer gewonnen“, so Katt. Die 59. Ausgabe dieses Klassikers ging am Ende jedoch an Jörg Tebbe, der ebenfalls im erweiterten Kader der Brokstedter Drift-Experten steht. „In der ersten Kurve wurde es sehr eng. Jörg zog innen vorbei. Ich wollte nicht das Risiko einer Kollision eingehen. Danach habe ich zwar permanent attackiert, musste mich dann aber geschlagen geben.“ Stephan Katt lobte letztlich die Beschaffenheit der Bahn. „Dieses Oval mit den beiden unterschiedlichen Kurvenradien ist nicht einfach zu fahren – beim Rennen lief aber alles super!“ Für Katt und Kröger war das Rennen am Rhein eine perfekte Einstimmung auf den zweiten Langbahn-Grand-Prix in Forus (Norwegen) am kommenden Sonnabend. „Wir fahren kurz nach Haus, müssen dann jedoch direkt in Richtung Dänemark starten, da wir die Fähre nach Norwegen bereits gebucht haben.“ Von Stress will Routinier Kröger bei dem engen Terminplan indes nichts wissen. „Zurzeit läuft es sportlich so gut, dass ich wirklich keinen Anlass sehe auch nur den Hauch eines Zweifels an meinen von mir gesetzten Zielen aufkommen zu lassen.“ Ähnlich sieht es auch sein Brokstedter Teamkollege Katt. „Ich möchte natürlich in diesem Jahr alle Chancen nutzten um sportlich das Optimale zu erreichen. Da ist es letztlich egal was ich für den Erfolg alles auf mich nehme. Am Ende wird die Abrechnung erfolgen!“
Die Brokstedter Stephan Katt (l.) und Matthias Kröger fahren zuversichtlich zum zweiten
Langbahn-Grand-Prix nach Norwegen.
„Wikinger“ landen wichtigen Auswärtssieg
Speedway: MSC Brokstedt legt in Stralsund eindrucksvoll nach
von Michael Schubert
Brokstedt. „Das sind die Momente, die ich so liebe!“ Stephan Katt brachte nach dem Auswärtsrennen des MSC Brokstedt e.V. im ADAC in der Speedway-Bundesliga beim MC „Nordstern“ Stralsund wohl das auf den Punkt, was in diesem Moment jeder im Umfeld der „Wikinger“ dachte. Mit einem 45:42-Sieg behält der MSC auch im zweiten Rennen der Saison eine weiße Weste. „Wir haben einmal mehr unseren Kritikern gezeigt, dass wir in diesem Jahr durchaus in der Liga mithalten können.“ Katt selbst stand im Vorfeld der Saison immer wieder in der Kritik, wusste seine Nominierung in das Speedway-Team der Schleswig-Holsteiner allerdings einmal mehr mit acht Punkten zu rechtfertigen. Besonders eindrucksvoll erschien letztlich der vorletzte Lauf, als Katt zusammen mit dem Mannschaftskapitän des MSC, Matthias Kröger, vier Punkte einfahren konnte und somit endgültig die Weichen zum Gesamtsieg stellen durfte. Zuvor sah es lange Zeit nach einem souveränen Sieg für Brokstedt aus. Einer zwischenzeitlichen 35:25-Führung des MSC setzten die Gastgeber im heimischen „Paul-Greifzu-Stadion“ dann aber einen perfekt gesetzten „Joker“ in Person von Roberto Haupt entgegen. Dieser stach um das Rennen am Ende noch einmal spannend zu machen. Letztlich setzte sich allerdings einmal mehr die geschlossene Mannschaftsleistung des MSC durch, die wie bereits beim Heimrennen gegen Wolfslake am 1. Mai der Garant des Erfolges sein sollte.„Wir haben nun alles in der eigenen Hand. Ich denke wir gehen am 24. Juli erneut hoch motiviert als Team an den Start.“ Für Matthias Kröger steht außer Frage, dass sich der MSC beim Wiederholungsrennen gegen den AC Landshut dann auf dem Holsteinring in Brokstedt erneut als geschlossene Einheit präsentiert. „In dieser Saison stimmt bei uns einfach alles. Die Verantwortlichen in Brokstedt haben bei der Zusammenstellung der Mannschaft scheinbar alles richtig gemacht.“ Für Matthias Kröger könnte die laufende Saison in der Speedway-Bundesliga bei den jetzigen Bedingungen ein weiterer Höhepunkt in seiner eindrucksvollen Bahnsportkarriere werden.
Die Punkte
der MSC-Akteure in Stralsund:
Mads Korneliussen 13 Punkte
Tobias Kroner 12 Punkte
Matthias Kröger 11 Punkte
Stephan Katt 8 Punkte
Danny Maaßen 1 Punkt

Tobias Kroner (l.) und Danny Maaßen engagieren sich voll für Brokstedt in der Speedway-Bundesliga.
Regengüsse erzwingen Rennabsage
Speedway: Spitzenduell der Liga wird verschoben
von Michael Schubert
Brokstedt. „Das war die einzig richtige Entscheidung!“ Für den Mannschaftskapitän des MSC Brokstedt e.V. im ADAC, Matthias Kröger aus Bokel, war der Entschluss der Verantwortlichen zur Absage des Spitzenduells in der Speedway-Bundesliga nur allzu verständlich. „Das Risiko für die Fahrer wäre zu groß geworden. Bei diesen Verhältnissen wäre zudem kein reguläres Rennen möglich gewesen.“ Eigentlich war indes auf dem Holsteinring in Brokstedt alles für ein Bahnsportevent der Extraklasse angerichtet. „Am Vormittag präsentierte sich die Bahn in einem sehr guten Zustand.“ Wolfgang Wrage, Vorsitzender des nördlichsten Speedway-Bundesligisten der Republik, hatte bis zuletzt Hoffnungen, das Rennen gegen den amtierenden Deutschen Meister AC Landshut doch noch starten zu können. Als starke Regenfälle jedoch die Bahn in eine Seenlandschaft verwandelte, kam es nach kurzer Beratung mit dem Schiedsrichter und den Aktiven zur einvernehmlichen Absage des Rennens. „Besonders für unsere Gäste tut es mir leid, die den weiten Weg aus Landshut nun umsonst gekommen sind. Gegen Naturgewalten sind wir jedoch machtlos.“ Der Entschluss zur Absage war die logische Konsequenz. „Wir haben die Verantwortung für die Sportler. Ein Start wäre allein aus diesem Grund nicht tragbar gewesen.“ Dem MSC ist durch dieses Fiasko zudem ein großer finanzieller Schaden entstanden. „Ein Rennen ist natürlich mit immensen Kosten verbunden“, so Wrage, der nun jedoch hofft, dass die Fans am Wiederholungstermin in Scharen den Weg zum Holsteinring finden. „Ich baue dabei natürlich auch auf die Solidarität der Bahnsportanhänger in Deutschland.“ Als neuen Termin einigten sich die Beteiligten auf den 24. Juli. „Dieser Sonntag ist wirklich die einzige Möglichkeit, die uns blieb. Wir wollen den Zuschauern dabei natürlich wir immer ehrlichen Sport bieten. Daher mussten wir einen Termin wählen bei dem auch namhafte Akteure an den Start gehen.“ Wrage kann beim Wiederholungsrennen erneut auf die vermeidlich stärkste Formation der „Wikinger“ bauen. „Neben Matthias Kröger, Stephan Katt und Danny Maaßen werden wohl auch Tobias Kroner und Kevin Wölbert für Brokstedt starten.“ Beim AC Landshut sieht es ähnlich aus. „Das ist ein guter Termin für mich. Ich werde dabei sein.“ Der amtierende Deutsche Speedway-Meister Martin Smolinski, der die Farben der „Devils“ aus Landshut vertritt, zeigte sich absolut verständnisvoll für die Entscheidung der MSC-Offiziellen und wird am 24. Juli erneut den Weg nach Schleswig-Holstein finden.
Matthias Kröger (Mannschaftskapitän MSC Brokstedt): „Die Absage des Rennens war bei diesen Verhältnissen die einzig richtige Entscheidung und beweist die Umsicht der Offiziellen im Umgang mit der Verantwortung gegenüber den Fahrern!“
Nichts dem Zufall überlassen
Speedway: MSC Brokstedt bereitet sich auf kompaktes Wochenende vor
von Michael Schubert
Brokstedt. Beim MSC Brokstedt e.V. im ADAC steigt die Spannung. Auf die „Wikinger“ wartet in der Speedway-Bundesliga ein kompaktes Wochenende. „Für uns kann bereits eine wichtige Vorentscheidung fallen,“ ist sich Mannschaftskapitän Matthias Kröger sicher. Der Routinier, der mit seinen 42 Jahren sicherlich über die größten Erfahrungen im Team verfügt, ist sich sicher, dass nur eine geschlossene Mannschaftsleistung wie beim Auftaktrennen am 1.Mai vor heimischem Publikum der Schlüssel zum Erfolg sein kann. Den Auftakt des Speedway-Wochenendes macht das Auswärtsrennen des MSC beim MC „Nordstern“ Stralsund am kommenden Sonnabend. „Die Bahn ist unheimlich schwer zu fahren, daher ist der Ausgang der Rennen in Stralsund stets ein Roulettespiel.“ Kröger indes hat aus persönlicher Sicht nahezu nur gute Erinnerungen an das Geläuf im „Paul-Greifzu-Stadion“. „Ich bin dort eigentlich immer gut klar gekommen“. Zusammen mit seinen Teamkollegen Stephan Katt, Tobias Kroner und Danny Maaßen will der Bokeler (Kreis Pinneberg) möglichst einen Auswärtssieg einfahren. „Dieser würde unsere Aufgabe im Heimrennen gegen Landshut sicherlich erleichtern“, ist sich der amtierende Deutsche Meister auf der Langbahn, Stephan Katt, sicher. Katt zeigte zuletzt ansteigende Formen im Speedway. „Es macht mir derzeit unheimlich viel Spaß und ich habe gut trainiert.“ In Stralsund müssen die Schleswig-Holsteinischen Stahlschuhartisten auf Neuzugang Kevin Wölbert verzichten, da dieser seinen Verpflichtungen in der englischen Speedway-Liga nachkommt. Als Ersatz wurde dafür der Däne Mads Korneliussen verpflichtet, der bereits in der vergangenen Saison für den MSC an den Start ging und dabei ein ums andere Mal überzeugen konnte.
Am Sonntag steigt dann das Spitzenduell der Liga gegen den amtierenden Deutschen Meister AC Landshut auf dem Holsteinring in Brokstedt. „Wir hoffen dann natürlich auf ein volles Haus und auf die Unterstützung der Fans.“ MSC-Vorsitzender Wolfgang Wrage baut gegen die „Devils“ erneut auf den Teamgeist innerhalb seiner Mannschaft. „Wir starten mit unserer Wunschformation,“ so Wrage der große Hoffnungen in den Auftritt des Mecklenburgers Kevin Wölbert setzt. Das der derzeitige Tabellenführer der Speedway-Bundesliga vor diesen Richtung weisenden Rennen nichts dem Zufall überlassen möchte, wird durch die Tatsache unterstrichen das unter der Woche gemeinsam auf dem Holsteinring trainiert wurde. „Ich bin zufrieden. Bei mir hat alles gepasst.“ Mit besonders viel Ehrgeiz geht der Junior-Fahrer des MSC, Danny Maaßen, an die gestellten Aufgaben. „Nach meinen sieben Punkten im ersten Rennen bin ich natürlich heiß auf mehr!“
Die Fans dürfen sich also auf eine hoch motivierte MSC-Equipe freuen, die bestens präpariert, mit viel Elan und extrem guter Stimmung im Team am Wochenende zu Werke gehen will. Der Start am Sonntag auf dem Holsteinring in Brokstedt erfolgt um 14 Uhr.
Danny Maaßen, Stephan Katt und Matthias Kröger (v.l.) zeigten sich nach einer gemeinsamen Trainingseinheit auf dem Holsteinring in bester Laune. „Landshut kann kommen!“
Katt und Kröger zeigen starke Leistungen
Langbahn-WM: Brokstedter Stahlschuhartisten überzeugen
von Michael Schubert
Bokel/Brokstedt/Neuwittenbek. Der erste Lauf der Langbahn-Weltmeisterschaft im Tschechischen Marienbad wurde ganz klar von den beiden Vertretern aus Schleswig-Holstein geprägt. Sowohl Stephan Katt (Neuwittenbek) als auch Matthias Kröger (Bokel) – beide in der Speedway-Bundesliga für den MSC Brokstedt e.V. im ADAC am Start – überzeugten durch ihre starke Leistung. „Für mich lief es zunächst perfekt“, so der amtierende Deutsche Meister auf der Langbahn, Stephan Katt. In der Tat verzeichnete der 31jährige in seinen drei ersten Läufen jeweils atemberaubende Start-Ziel-Siege. „Ich hatte das „Maximum“ im Visier als ich zum letzten Vorlauf an das Startband fuhr. Alles lief perfekt, ich hatte einen guten Start und ging mit einem sehr guten Gefühl an die Aufgabe.“ Was dann jedoch passierte schildert der „Catman“ wie folgt: „Ich hatte keine Chance. Stephane Tresarrieu hat mich fast gerammt und mri den Dirt-Deflector regelrecht abgefahren. Ich konnte nichts machen. Als ich als vermeidlicher Sieger durchs Ziel ging war ich natürlich echt happy.“ Was dann passierte beschreibt Katt als tiefe Enttäuschung. „Die Regel ist eben so. Wer ohne den Abweiser die Ziellinie überquert wird diszipliniert. Bitter!“ So musste Katt letztlich mit 15 Punkten aus der Vorrunde zufrieden sein wobei die Teilnahme am ersten Halbfinale nicht in Gefahr geriet. Hier zeigte der Neuwittenbeker erneut seine ganze Klasse und setzte sich souverän gegen die Konkurrenz durch. Ebenso erfolgreich agierte sein Teamkollege Matthias Kröger, der mit 12 Punkten aus den Vorläufen im zweiten Halbfinale seine ganze Erfahrung ausspielen konnte und ebenfalls einen Laufsieg feierte. Weniger gut lief es für den Mannschaftskapitän des MSC Brokstedt indes im Endlauf. Nach einem Kettenriss war der Renntag für Kröger letztlich mit 17 Punkten beendet. Katt kam im Finale als dritter Fahrer ins Ziel und durfte sich insgesamt über 23 Punkte und die Führung im Gesamtklassement freuen. „Das war für mich ein Auftakt nach Plan. Ich freue mich schon auf die nächsten WM-Läufe wobei nun die ganze Konzentration der Speedway-Bundesliga gilt.“ In der Tat steht für Katt und Kröger ein ganz heißes Wochenenden an. Zunächst müssen die „Wikinger“ am Sonnabend beim MC „Nordstern“ Stralsund antreten, ehe es dann am Sonntag ab 14 Uhr auf dem Holsteinring in Brokstedt voll zur Sache gehen wird. Mit dem AC Landshut empfängt der MSC dann den amtierenden Deutschen Speedway-Meister zum zweiten Heimrennen in der laufenden Saison.

Stephan Katt konnte in Marienbad überzeugen und übernahm mit 23 Punkten die Führung im Gesamtklassement der Langbahn-Weltmeisterschaft 2011.
Meister gibt sich die Ehre
Speedway: MSC Brokstedt garantiert Speedway-Action
von Michael Schubert
Brokstedt. Am Sonntag, den 19.Juni zieht es die Motorsportfans wieder einmal in den Norden. Ab 14 Uhr dröhnen auf dem Holsteinring in Brokstedt die Motoren. Ab 14 Uhr empfangen die „Wikinger“ vom MSC Brokstedt e.V. im ADAC den AC Landshut zum Duell in der Speedway-Bundesliga. Die Tatsache, dass mit den Gästen aus Bayern der amtierende Deutsche Meister anreist, scheint bei den kühlen Norddeutschen indes nur wenig Respekt hervorzurufen. „Wir wollen nach unserem Auftaktsieg am 1. Mai gegen die „Devils“ nachlegen. Wir sind gerüstet.“ Der Mannschaftskapitän des MSC, Matthias Kröger aus Bokel, gibt sich vor der sportlichen Auseinandersetzung mit dem Titelverteidiger kämpferisch. „Wir sind derzeit in einer sehr guten Verfassung – der Teamgeist in Brokstedt ist ausgeprägt wie lange nicht mehr.“ Hier genau scheint der Schlüssel des Erfolges zu liegen. Im Auftaktmatch gegen Wolfslake war es die geschlossene Mannschaftsleistung, die letztlich für den hoch verdienten und in dieser Form nicht erwarteten Erfolg sorgte. Nach dem Rennen ist vor dem Rennen lautet nun allerdings das Motto des nördlichsten Vertreters in der Speedway-Eliteliga. „Wir wollen nachlegen“ – so die Marschrichtung. Dabei gestaltet sich die individuelle Vorbereitung innerhalb der Mannschaft ganz unterschiedlich. Während Matthias Kröger und Stephan Katt den Langbahn-Grand Prix im Tschechischen Marienbad als Einstimmung auf das zweite Heimrennen in der Bundesliga nutzen wollen, zieht es Tobias Kroner nach Teterow, wo er beim Jubiläumsrennen um den 10. Teterower Auerhahn in der Bergring-Arena die Deutschen Farben mit vertreten will. Für den Juniorfahrer der „Wikinger“, Danny Maaßen, steht der erste Lauf zur Deutschen Speedway-Juniorenmeisterschaft in Norden an und Kevin Wölbert kommt seinen Verpflichtungen in der englischen Speedway-Liga nach. „Ich denke die Jungs werden fit an den Start gehen und wir werden den Fans einiges bieten können.“ Für den Vorsitzenden des MSC Brokstedt, Wolfgang Wrage, steht außer Frage, dass seine Schützlinge hoch motiviert an den Start gehen werden. „Am 1.Mai haben wir Werbung für den Bahnsport betrieben – jetzt wollen wir nachlegen!“ Der MSC baut dabei auf die eigenen Fans und hofft auf die entsprechende Kulisse. Das Training auf dem Holsteinring beginnt am 19.Juni um 10 Uhr. Der Start zur Bundesliga erfolgt um 14 Uhr. Der Eintritt beträgt 15 Euro (ermäßigt 10 Euro), Kinder bis 12 Jahre haben freien Eintritt und das Parken am Holsteinring ist wie immer frei.
Traum vom Titel
Speedway: Danny Maaßen startet bei der Junioren-DM
von Michael Schubert
Nordhastedt/Broktedt. „Ein Titelgewinn in dieser Saison wäre für mich natürlich ein echter Traum!“ Für Danny Maaßen könnte dieser Traum allerdings durchaus in Erfüllung gehen – da sind sich die Experten sicher. Das Speedway-Talent, das bereits im zweiten Jahr in der Speedway-Bundesliga für den MSC Brokstedt e.V. im ADAC startet, hat in seiner Zielsetzung gleich mehrere „Eisen im Feuer“. „Natürlich haben die Starts in der Bundesliga im Team des MSC einen hohen Stellenwert für mich. Hier liegt die Meßlatte ganz weit oben.“ Dass der 17jährige allerdings durchaus das Zeug besitzt diese Hürden zu nehmen, konnte er nicht zuletzt beim ersten Heimrennen der „Wikinger“ beweisen. Mit sieben eingefahrenen Punkten avancierte er zu einer der Säulen des Erfolges. „So kann es durchaus weitergehen.“ Für den Vorsitzenden des nördlichsten Speedway-Club der Republik, Wolfgang Wrage, ist die Entwicklung des Juniors im Verein nahezu atemberaubend. Bei seinem sportlichen Talent gilt Maaßen unter Gleichaltrigen seiner Zunft als einer der großen Favoriten. „Er ist schon sehr weit und könnte schon bald zu den ganz großen Speedway-Sportlern in Deutschland zählen.“ Trotz des Lobes tritt Wrage ein ums andere Mal auf die Euphoriebremse. „Wir wollen behutsam mit Danny arbeiten und ihn nicht verheizen.“ Maaßen selbst bleibt indes bei allen Lobeshymnen über seine sportlichen Leistungen bescheiden. „Ich möchte einfach nur Rennen fahren – am liebsten jeden Tag.“ Am kommenden Wochenende könnte der Dithmarscher für sein Ziel – einen Titelgewinn – den ersten Grundstein in diesem Jahr legen. Bei der Deutschen-Junioren-Meisterschaft im Speedway trifft sich im Niedersächsischen Norden die Elite des Bahnsportnachwuchses zum ersten von insgesamt fünf Läufen. „Im vergangenen Jahr konnte ich leider nur vier Läufe bestreiten.“ In Teterow musste Maaßen krankheitsbedingt passen. Am Ende kam der Auszubildende zum Zweiradmechaniker trotzdem auf einen beachtlichen fünften Rang. Für Danny Maaßen steht in dieser Saison außer Frage, dass sein oberstes Ziel ein Platz auf dem Siegertreppchen ist. „Das wäre natürlich perfekt zumal der letzte Lauf am 25. September in Brokstedt stattfindet.“ Bis dahin ist es allerdings noch ein weiter Weg doch auch hier gibt sich Maaßen gewohnt kämpferisch. „Mir ist es eigentlich egal wann und wo und gegen wen ich fahre. Ich gebe immer mehr als hundert Prozent!“
Danny Maaßen in seinem Element! Als führender Fahrer im Feld setzt das Speedway-Nachwuchstalent immer wieder Ausrufezeichen.
Danny Maaßen träumt von einem Titelgewinn in diesem Jahr. Einen ersten Grundstein könnte er am Sonntag beim ersten Lauf der Deutschen Junioren-Meisterschaft im Speedway in Norden legen.
Comeback verschoben
Speedway: Kristian
Drossmann verzichtet auf Heimrennen
Brokstedt/Wattenbek. Kristian Drossmann befindet sich weiter auf dem Weg der Genesung. Nach seinem Sturz beim Rennen um den „Goldhelm“ auf dem Mecklenburgring in Parchim bei dem er sich einen mehrfachen komplizierten Schlüsselbeinbruch zuzog, kam der Schleswig-Holsteiner nicht um eine Operation herum. „Die OP war zwar sehr umfangreich, ich bin von den behandelnden Ärzten allerdings sehr gut versorgt worden.“ Mit der Entlassung aus der Klinik startete der ehrgeizige Rennfahrer des MSC Brokstedt e.V. im ADAC sofort seine Reha-Maßnahmen. „Ich spüre von Tag zu Tag mehr Kraft und konnte somit mein Programm entsprechend steigern.“ Unterstützung findet Drossmann dabei bei einem Physiotherapeuten, der für Drossmann ein gezieltes Programm ausgearbeitet hat. „Neben dem Pflichtprogramm versuche ich allerdings zusätzlich an meiner körperlichen Fitness zu arbeiten. Ob mit dem Fahrrad und bei ausgedehnten Waldläufen – ich will möglichst schnell wieder die alte Form finden.“ Den Plan auf dem Holsteinring in Brokstedt am 19. Juni sein Comeback zu feiern hat er indes aufgegeben. „Das ist etwas früh und ich möchte kein Risiko eingehen.“ Trainieren wird Drossmann auf dem Holsteinring allerdings schon. „Das meine Teamkollegen am Dienstag vor dem Bundesligarennen auf die Bahn gehen passt sehr gut in meinen Fahrplan. Ich werde dann einen echten Belastungstest durchführen um zu sehen wie weit ich auf dem Motorrad bin.“ Als Ziel für den echten Ernstfall hat sich Drossmann nun das Rennen in Mulmshorn am 3.Juli gesetzt. „Ich benötige Punkte in der Norddeutschen Bahnmeisterschaft – da verzichte ich zunächst auf offene Rennen.“ Mit seiner Entscheidung auf den Verzicht eines Starts in Brokstedt weiß er zwar, dass er sein eigenes Publikum enttäuscht, hofft dabei allerdings auf das Verständnis der Fans. Immerhin geht die Gesundheit vor. „Ich habe für die laufende Saison noch einige Pläne, die ich allerdings nur verwirklichen kann, wenn ich topfit bin.“
So wollen ihn seine Fans sehen, müssen sich allerdings noch etwas gedulden. Kristian Drossmann hat seine Rückkehr aufs Motorrad verschoben.
Motiviert bis in die Haarspitzen
Langbahn-WM: Katt und Kröger wollen vorlegen
von Michael Schubert
Bokel/Neuwittenbek/Brokstedt. Geht es nach Stephan Katt, dürfte der erste Weltmeisterschaftslauf auf der Langbahn sofort gestartet werden. „Ich bin seit Tagen hoch motiviert – von mir aus kann es sofort losgehen!“ Einige Tage muss sich der amtierende Deutsche Meister indes noch gedulden denn erst am Pfingstsonntag schnellt das Startband zum ersten Mal in dieser Saison nach oben. Der Schauplatz des ersten „Showdowns“ scheint derweil das optimale Geläuf für den Neuwittenbeker darzustellen. „Die Bahn in Marienbad liegt mir und ich freue mich auf den WM-Start.“ In der vergangenen Saison konnte Katt im Tschechischen Badeort den letzten Grand-Prix der Serie gewinnen und vermieste dem Weltmeister Joonas Kylmäkorpi aus Finnland den ganz großen finalen Abschluss eines von zum Teil dramatischen Stürzen gekennzeichneten Rennjahres. „Die Karten werden in diesem Jahr ganz neu gemischt“, so Katt, der auf das Ende der Karriere des Rekord-Weltmeisters Gerd Riss anspielt. „Ich hätte mich gern noch einmal sportlich mit ihm gemessen – jetzt wird sich zeigen, was bei den Rennen abgeht!“ Katt selbst gibt sich bescheiden. „Ich weiß schon, dass ich in Expertenkreisen als Favorit auf den Titel gehandelt werde. Natürlich möchte ich diesen Anspruch erfüllen doch weiß ich auch, dass die Konkurrenz in diesem Jahr ganz besonders stark ist. Trotzdem können sich die Fans sicher sein, dass ich bis in die Haarspitzen motiviert bin.“ Mit einem starken Auftritt beim traditionellen Himmelfahrtsrennen in Herxheim setzte der 31jährige bereits ganz klar ein deutliches Signal. „In Bielefeld lief es danach nicht ganz so gut. Wir haben einiges ausprobiert und unsere Erkenntnisse gezogen.“ Ein technischer Defekt sorgte zudem, dass Katt letztlich auf dem Leineweberring „nur“ den fünften Platz in der Endabrechnung belegte. Besser lief es in Ostwestfalen dabei für Matthias Kröger. Der Mannschaftskapitän des MSC Brokstedt e.V. im ADAC, der zusammen mit Katt in der Speedway-Bundesliga startet, belegte in Bielefeld hinter Jörg Tebbe den zweiten Rang. „Ich hatte von Beginn an das richtige „Set-up“ gefunden und habe meinen Stil bis zum Ende durchgesetzt.“ Für den Bokeler Kröger steht in den Tagen vor dem WM-Start eine Menge Arbeit auf dem Plan. „Neben meinen eigenen Motoren bin ich natürlich damit beschäftigt die Aggregate für Stephan zu präparieren.“ Als Tuner für Katt hat sich der Kreis Pinneberger seit Jahren bewährt. „ Klar sind wir auf der Bahn Rivalen. Dadurch, dass ich mich jedoch seit einigen Jahren um die Motoren von meinem Teamkollegen kümmere, bin ich natürlich auch mit ganzem Herzen dabei wenn es um Stephans Auftritte geht.“ Für die anstehende Saison auf der Langbahn haben sich die beiden Nordlichter einiges vorgenommen. „Wir wollen es richtig krachen lassen.“ Für Kröger soll die Saison 2011 noch einmal ein echter Höhepunkt in seiner eindrucksvollen Karriere werden. Die Fans im Norden dürfte es freuen, wenn der Plan der beiden Stahlschuhartisten aus dem nördlichsten Bundesland der Republik aufgehen würde und die Krone des Weltmeisters nach Schleswig-Holstein gehen würde.
Geht es nach Matthias Kröger (l.) und Stephan Katt soll die anstehende Langbahn-WM genügend Grund zum gemeinsamen Feiern bieten.
„Catman“ sichert sich den ADAC-Silberhelm
Langbahn: Brokstedter Akteure zeigen starke Vorstellung
von Michael Schubert
Neuwittenbek/Bokel/Brokstedt. Für die beiden Bahnsport-Spezialisten vom MSC Brokstedt e.V. im ADAC, Stephan Katt und Matthias Kröger, lohnte sich der Ausflug zum traditionellem Sandbahnrennen in Herxheim am Himmelfahrtstag. Hoch motiviert gingen die beiden Schleswig-Holsteiner vor mehr als 14000 Zuschauern zu Werke und zeigten eine eindrucksvolle Leistung. Mit einem Sieg in seinem ersten Lauf setzte dabei der amtierende Deutsche Langbahn-Meister Stephan Katt aus Neuwittenbek ein erstes Ausrufezeichen. Ein technischer Defekt im zweiten Rennen sollten die sportlichen Ziele des „Catman“ zwar kurzfristig durcheinander wirbeln, zurückwerfen lies sich der 31jährige dadurch allerdings nicht. Vielmehr weckte dieser Rückschlag den Ehrgeiz Katts um ein weiteres Maß. „Ich wusste, dass ich in meinem letzten Lauf alle Register ziehen musste um am Ende auf dem Treppchen zu landen“, so Katt, der sich letztlich nach einem zweiten Platz die Finalteilnahme sicherte. Hier lies er letztlich nichts anbrennen und ging als souveräner Laufsieger durchs Ziel. „Hätte ich den Ausfall nicht gehabt, hätte ich sicherlich eine große Chance gehabt die Veranstaltung zu gewinnen. Mit dem zweiten Platz in der Endabrechnung bin ich allerdings mehr als zufrieden.“ Von Katts Problemen profitierte sicherlich der Australier Cameron Woodwards, der unter dem berühmten Strich zwei Punkte mehr als Katt einfahren konnte und sich mit 21 Zählern den Gesamtsieg sichern durfte. Mit 18 Zählern im Gesamtklassement landete mit Matthias Kröger der zweite Vertreter des MSC Brokstedt. „Mich freut natürlich sehr, dass ich zusammen mit Matten auf dem Siegerpodest stehen durfte. Er ist ja nicht nur mein Tuner und Teamkollege in der Speedway-Bundesliga sondern ein echt guter Freund von mir!“ Stephan Katt durfte sich letztlich doppelt freuen, gewann er doch wie bereits 2010 den Sonderlauf um den „Silberhelm des ADAC Pfalz“. Für Katt und Kröger steht am kommenden Wochenende im Tschechischen Marienbad der erste Lauf zur Langbahn-Weltmeisterschaft an ehe es dann am 19.Juni in der Speedway-Bundesliga auf dem heimischen Holsteinring in Brokstedt gegen die „Devils“ von AC Landshut geht.
Stephan Katt (l.) und Matthias Kröger (r.) vom MSC Brokstedt präsentierten beim Langbahnrennen am Himmelfahrtstag in Herxheim eine starke Vorstellung.
Stephan Katt hatte in Herxheim gut Lachen. Nach 2010 gewann er zum zweiten Mal den Sonderlauf um den „Silberhelm des ADAC Pfalz“.
Ungutes Gefühl vor dem WM-Start
Langbahn: Stephan Katt zweifelt Auswahl der Austragungsorte an
Brokstedt/Neuwittenbek. Die Langbahn-Weltmeisterschaft 2011 steht unmittelbar vor dem Start. Wenn am Pfingstsonntag der erste Grand-Prix-Lauf im Tschechischen Marienbad ausgetragen wird, sind gleich zwei Fahrer vom MSC Brokstedt e.V. im ADAC mit am Start. Sowohl Matthias Kröger aus Bokel als auch der Neuwittenbeker Stephan Katt haben sich für die anstehenden sieben Finalläufe viel vorgenommen. Während Routinier Kröger sich vor der anstehenden Saison eher bescheiden gibt und einen der vorderen Plätze im Gesamtklassement anpeilt, wird Stephan Katt durchaus als Favorit auf den Weltmeistertitel gehandelt. Als amtierender Deutscher Meister auf der Langbahn geht Katt mit dem nötigen Selbstbewusstsein an die gestellte Aufgabe. „Natürlich will ich in der Titelvergabe ein gewichtiges Wort mitreden.“ Bereits in der vergangenen Saison galt der 31jährige als heißer Kandidat auf einen Podiumsplatz. Ein Sturz beim Rennen in St.Macaire (Frankreich) warf den ehrgeizigen Schleswig-Holsteiner allerdings weit zurück und lies schon früh sämtliche Hoffnungen auf den Titel zerplatzen. Das soll in diesem Jahr ganz anders laufen, doch Katt äußert ernsthafte Bedenken an der gesamten Durchführung der Weltmeisterschaft. „Ich verstehe nicht, dass sich die Verantwortlichen erneut für zwei Austragungsorte in Frankreich entschieden haben.“ Für Katt, seines Zeichens Sprecher der deutschen Bahnsportler, weist die ausgewählte Bahn in Marmande erhebliche Mängel auf. „Die Bahn in Marmande befindet sich in einem indiskutablen Zustand. Hier scheint, dass seit Jahren kein effektiver Dienst an der Beschaffenheit vorgenommen wurde.“ Gerade die sträfliche Pflege des Belages ist für Katt eindeutig die Ursache für die vielen – teilweise dramatischen – Stürze in der jüngsten Vergangenheit. „Mein Sturz im letzten Jahr ging verhältnismäßig glimpflich ab. Bei Gerd Riss sieht die Sache da schon ganz anders aus.“ Für Katt lieg das sportliche Aus des Rekordweltmeisters auf der Hand. „Dieser Unfall wäre bei einer gut präparierten Rennstrecke nicht passiert.“ Der Langbahn-Team-Weltmeister befürchtet bei den gegebenen Verhältnissen auch in der anstehenden Saison wieder Unfälle bei den Läufen in Frankreich die unter normalen Umständen durchaus zu vermeiden sind. „Ich weiß nicht wie ich mich auf diese besagten Läufe vorbereiten soll. In Marmande muss ich mein Motorrad fast schon so präparieren wie beim Bergringrennen in Teterow, nur mit dem Unterschied das ich mir in Teterow genau über den Anspruch im Klaren bin und diese Herausforderung immer wohlweißlich angenommen habe. In Marmande weiß wohl niemand was ihn erwartet – ein normales Langbahnrennen wird der vierte Grand-Prix allerdings wohl leider nicht!“ Katt würde indes lieber sehen wenn sich zukünftig mehr Veranstalter in Deutschland um einen WM-Lauf bemühen würden. „Natürlich ist so eine Veranstaltung mit einem hohen Kostenaufwand verbunden. Wir haben hier bei uns allerdings einige sehr gute Bahnen und ich denke das Potenzial ist auch gegeben. Vielleicht ist es Zeit für Überlegungen den Sport für alle Seiten attraktiver zu gestalten um den Veranstaltern den Schritt zur Ausrichtung eines WM-Laufes zu erleichtern. Letztendlich sollte bei der Vergabe der einzelnen Läufe auch das Wohl der Hauptakteure im Fokus stehen. Sollten die Verantwortlichen nicht auch Verantwortung übernehmen?“
Stephan Katt
fährt mit einem mulmigen Gefühl zum Grand-Prix nach Marmande (Frankreich).
„Ich verstehe nicht warum auf dieser Bahn erneut ein Weltmeisterschaftslauf
ausgetragen wird.
Perfekte WM-Generalprobe
Langbahn: MSC-Piloten Katt und Kröger dominieren in Plattling
von Michael Schubert
Brokstedt/Neuwittenbek/Bokel. „Das war eine perfekte Vorstellung. Ich bin absolut glücklich über diesen Sieg!“ Stephan Katt zeigte sich mehr als zufrieden nach seinem fulminanten Auftritt beim Sandbahnrennen in Plattling. Zusammen mit seinem Teamkollegen vom MSC Brokstedt e.V. im ADAC, Matthias „Matten“ Kröger, dominierte der Neuwittenbeker das Geschehen auf der 870 Meter langen Bahn in Bayern. Vor mehr als 3000 Zuschauern erwischten die beiden Schleswig-Holsteiner einen brillanten Start. Mit einem Sieg in seinem ersten Lauf legte Katt die Messlatte für die Konkurrenz bereits zu Beginn des Rennens enorm hoch. „Ich war einfach gut vorbereitet und auch technisch lief alles einwandfrei.“ In der Tat hatten die Mechaniker die Stahlschuhartisten aus dem hohen Norden mit einem extrem guten Set-up versehen. „Ich hatte keine Probleme obwohl ich erst in meinem vierten Lauf den ersten Sieg einfahren konnte.“ Trotzdem gab es für Matthias Kröger aus Bokel keinerlei Gründe an der eigenen Leistung zu zweifeln. Nach einem zweiten Platz im ersten Lauf folgten zwei dritte Ränge um dann letztlich mit einem Fünf-Punkte-Lauf zum Abschluss der Vorrunde frühzeitig das Ticket für das Finale zu lösen. Neben Katt agierte auch Martin Smolinski zu den größten Widersachern des Routiniers aus dem Kreis Pinneberg. Letztlich belegte Kröger den dritten Platz im Gesamtklassement. „Mit diesem Ergebnis bin ich sehr zufrieden. Letztlich beweißt diese Platzierung, dass ich auf dem richtigen Weg bin.“ Kröger selbst hat sich für die Saison auf der Langbahn einiges vorgenommen. „Ich möchte natürlich noch einmal alles geben und in der Weltmeisterschaft vorne mitmischen.“ Nach seinem Sieg in Plattling unterstrich indes Stephan Katt eindeutig seine Ambitionen bei der Vergabe des Weltmeistertitels. „Plattling war eine erstklassige Generalprobe. Ich denke für den ersten WM-Lauf in Marienbad gibt es noch eine Menge zu tun – das Team hat jedoch bewiesen, dass wir den richtigen Weg eingeschlagen haben.“ Der Erfolg in Plattling bescherte den 31jährigen „Catman“ gleich zwei Preise. Neben dem „Pokal der Stadt Plattling“ konnte der amtierende Deutsche Meister auf der Langbahn auch den „ADAC-Goldhelm“ in den hohen Norden entführen. Als Belohnung für diesen gelungenen Saisonstart auf der Langbahn gönnt sich Katt nun ein verlängertes Wochenende auf Mallorca. „Entspannung und Kräfte bündeln“, so das Motto des Goldhelm-Gewinners.
Stephan Katt (l.) und Matthias Kröger vom MSC Brokstedt e.V. im ADAC lieferten in Plattling eine perfekte Generalprobe für den ersten Weltmeisterschaftlauf auf der Langbahn im Tschechischen Marienbad am 11.Juni ab.
Eine Echte Herausforderung
Speedway: Danny Maaßen peilt Team-WM-Finale an
Brokstedt/Nordhastedt. Für Danny Maaßen aus Nordhastedt gilt es am kommenden Sonnabend die nächste Herausforderung in seiner noch jungen Karriere als Speedway-Sportler anzunehmen. Mit der Deutschen Speedway-U21-Nationalmannschaft steht der 17jährige, der in der Speedway-Bundesliga bereits im zweiten Jahr für den MSC Brokstedt e.V. im ADAC an den Start geht, im Halbfinale der Team-Weltmeisterschaft. Dabei warten in Diedenbergen mit den Gegnern aus Australien, Finnland und Dänemark drei harte Brocken auf die Vertreter der Deutschen Farben. „Ich möchte natürlich das Finale erreichen. Ich habe mich optimal vorbereitet und sehe meine Nominierung natürlich als echte Ehre an.“ Die Berufung in das National-Team scheint indes eine logische Konsequenz aus den zuletzt gezeigten Leistungen des Dithmarschers. „Was Danny zurzeit zeigt ist schon beinahe beängstigend.“ Der Pressesprecher des MSC Brokstedt, Michael Schubert, ist beeindruckt von der Entwicklung des Juniorfahrers obwohl dieser am vergangenem Wochenende beim Ländervergleich zwischen Deutschland und Polen in Teterow persönlich mit seiner Leistung nicht zufrieden war. „Oft wird dabei vergessen, dass er eigentlich noch in den Juniorenklassen starten könnte.“ Davon möchte der Auszubildende zum Zweiradmechaniker allerdings nichts wissen. „Ich habe eigentlich ein klares Ziel vor Augen – dafür gebe ich alles!“ Für die Experten der Bahnsportszene ist Maaßen längst kein unbeschriebenes Blatt mehr, zählt der Nordhastedter doch zu den ganz großen Hoffnungen der Bahnsportszene in der Republik. „Wenn er seinen Weg so konsequent weiter geht, könnte der Speedway-Sport in Deutschland nach einer langen Durststrecke mit Maaßen endlich wieder eine Identifikationsperson bekommen.“ Für Michael Schubert scheint klar, dass die Teilnahme am WM-Halbfinale am kommenden Wochenende ein weiterer Meilenstein auf dem sportlichen Erfolgsweg des sympathischen Stahlschuhartisten aus Schleswig-Holstein sein kann. Zusammen mit seinen Teamkollegen Kai Huckenbeck, Marcel Helfer, Michell Hofmann und André Mochner will Maaßen alles daran setzen, dass beim alles entscheidenden Finale im Russischen Balakovo am 3.September auch die Deutsche Fahne gehisst wird.
„Danny Maaßen könnte beim Team-WM-Halbfinale mit der Deutschen Speedway-U21-Nationalmannschaft am kommenden Sonnabend in Diedenbergen ein weiteres Ausrifezeichen in seiner Motorsportkarriere setzen“, so Michael Schubert, Pressesprecher des MSC Brokstedt (r.).
Drossmann beweist Kämpferherz
Langbahn: Brokstedter nach OP auf dem Weg der Besserung
von Michael Schubert
Brokstedt/Wattenbek. Das Rennen um den „Goldhelm“ in Parchim wird Kristian Drossmann sicherlich noch lange in Erinnerung behalten. Bereits im ersten Lauf kam der Wattenbeker, der mit einem furiosen Start das Fahrerfeld anführte, auf dem Mecklenburgring zu Fall und verletzte sich schwer. Die erste Diagnose verhieß nichts Gutes. Was noch auf der Rennbahn angenommen wurde, fand im Krankenhaus in Parchim Bestätigung: Mehrfacher Bruch des linken Schlüsselbeins. „Ich habe erst gar nicht gemerkt. Als ich aufstehen wollte habe ich allerdings befürchtet das etwas nicht in Ordnung ist.“ Nach einer Erstversorgung machte sich der Schleswig-Holsteiner in Diensten des MSC Brokstedt e.V. im ADAC zusammen mit seinem Team zwar auf die Heimreise, doch führte der erste Weg den gelernten Zimmermann direkt in die Lubinus Klinik nach Kiel. „Der behandelnde Arzt nahm zwar an, dass es sich um eine nicht so dramatische Geschichte handeln würde, doch wurden es letztlich fast vier Stunden in Vollnarkose.“ Nach der erfolgreichen Operation befindet sich Drossmann bereits auf dem Weg der Genesung. „Nach vier Tagen durfte ich das Krankenhaus bereist wieder verlassen. jetzt möchte ich natürlich alles daran setzen um möglichst schnell wieder fit zu werden.“ Drossmann zeigt sich indes als echter Kämpfer, der möglichst schnell wieder das Training auf dem Motorrad aufnehmen möchte. „Ich hatte mir in diesem Jahr auf der Langbahn wirklich viel vorgenommen. Ich lasse mich durch so eine Verletzung nicht zurück werfen!“ Den Prognosen der behandelnden Ärzte möchte der 22jährige keinen Glauben schenken. „Ich werde natürlich alles daran setzen den Heilungsprozess zu beschleunigen.“ Der Wille des Kristian Drossmann scheint auch angesichts der „Zwangspause“ vom Bahnsport ungebrochen. „Meine Familie unterstützt mich natürlich bestens. Gemeinsam meistern wir auch diese Hürde. Ich bin nach wie vor motiviert – nach diesem Sturz vielleicht noch mehr!“
Nach seiner nahezu vierstündigen Operation zeigte sich Kristian Drossmann zwar noch geschwächt, bewies allerdings schon wieder sein Kämpferherz in dem er ankündigte schon bald wieder auf dem Motorrad zu sitzen.
Dank an den Sponsor
Speedway: Cup-Initiator Ralf Krüger zeigte sich begeistert
Brokstedt. „Das ist mir in den ganzen Jahren während meines Engagements als Sponsor im Fußball noch nicht passiert.“ Sichtlich gerührt zeigte sich Ralf Krüger als er ein besonderes Dankeschön vom MSC Brokstedt e.V. im ADAC erhielt. Der Inhaber der Firma Objekt und Büro Einrichtungen aus Rellingen bei Hamburg hatte am 1.Mai als Initiator des „1.Ralf-Krüger-Cup“ die Preisgelder für die erste inoffizielle Schleswig-Holstein-Meisterschaft im Speedway gestiftet. Was er zusammen mit seiner Ehefrau Roswitha auf dem Holsteinring in Brokstedt erlebte, war nach seinen eigenen Angaben eine „ganz tolle Sache“. „Die Herzlichkeit, mit der wir empfangen wurden, war einmalig.“ Die Erwartungen Krügers wurden bei den beiden Wertungsläufen bei besten Speedway-Bedingungen durchaus übertroffen. Mit Matthias Kröger, Stephan Katt, Danny Maaßen und Kristian Droßmann waren vier Clubfahrer in zwei Rennen gegeneinander angetreten um letztlich den Cup auszufahren. „Das war schon eine richtig gute Sache“, so der Deutsche Langbahnmeister Stephan Katt, der hofft, dass dieser Wettbewerb ein fester Bestandteil des Traditionsrennens am Maifeiertag in Brokstedt wird. „Dieses Rennen hatte den Charakter einer Clubmeisterschaft – so etwas hat in Brokstedt bisher gefehlt.“ Der Kapitän der Speedway-Bundesliga-Mannschaft des MSC, war voll des Lobes angesichts dieser Neuerung. Das es am Ende mit Danny Maaßen und Matthias Kröger ebenso zwei punktgleiche Sieger wie mit Kristian Drossmann und Stephan Katt zwei punktgleiche Zweite gab, spiegelte letztlich nur die Ausgeglichenheit im Team wieder. Sportlich fair wurden die Preisgelder geteilt – der Pokal ging allerdings an Danny Maaßen. „Den hat er sich redlich verdient. Immerhin hat er mich heute zum ersten Mal am Start geschlagen!“ Matthias Kröger zeigte höchsten Respekt vor dem 17jährigen Nachwuchsfahrer des MSC, der beim „Ralf-Krüger-Cup“ für die größte Überraschung sorgte.
„Wir sind wirklich dankbar, dass es Menschen wir Ralf Krüger gibt. So bieten sich uns endlich wieder neue Perspektiven für den Bahnsport.“ Für den ersten Vorsitzenden des MSC Brokstedt, Wolfgang Wrage, war die Unterstützung Krügers Grund genug dem Gönner eine besondere Überraschung zu kommen zu lassen. Beim letzten Heimspiel des FC St.Pauli in der Fußball-Bundesliga, nutzte Sabine Schubert - Ehefrau von MSC-Pressesprecher Michael Schubert - die Gelegenheit, Ralf Krüger eine Collage mit den schönsten Fotos vom Renngeschehen am 1. Mai auf dem Holsteinring, sowie ein Rennplakat mit den Unterschriften der Cup-Gewinner zu überreichen. „Dafür gibt es einen Ehrenplatz in meinem Büro“, so Ralf Krüger, der sich bereits auf das nächste Rennen am 19. Juni auf dem Hosteinring freut. „Die Jungs sind einfach gut drauf! Knallhart auf der Bahn aber unheimlich herzlich.“
Sabine Schubert (r.) überreichte Roswitha und Ralf Krüger eine Collage mit den besten Fotos vom Rennen am 1. Mai auf dem Holsteinring in Brokstedt.